Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) plant einen neuen bayerischen Gesetzentwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Foto: Andreas Gebert
Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) plant einen neuen bayerischen Gesetzentwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Foto: Andreas Gebert

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) plant einen neuen bayerischen Gesetzentwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Foto: Andreas Gebert

dpa

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) plant einen neuen bayerischen Gesetzentwurf zu einem Anti-Doping-Gesetz. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Bayern will im Kampf gegen Doping im Spitzensport erneut eine Initiative starten. Justizminister Winfried Bausback (CSU) stellte in München den Entwurf für ein neues Sportschutzgesetz vor.

Nach dem Willen des Ministers soll künftig jeder Besitz von Dopingmitteln strafbar sein, außerdem soll der Straftatbestand des Sportbetruges in das Gesetz aufgenommen werden.

«Doping im Spitzensport können wir mit unseren derzeitigen Mitteln nicht bekämpfen», sagte Bausback. «Hier sind uns die Hände gebunden.» 784 Doping-Fälle waren im vergangenen Jahr bei der Münchner Schwerpunktstaatsanwaltschaft anhängig.

Zum Vergleich: 2009 waren es nur 171. Schon 2006 hatte Bayern eine ähnliche Gesetzesinitiative in den Bundesrat eingebracht, Bausback erhofft sich nun unter der neuen großen Koalition größere Chancen für seinen Vorstoß.

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