Holger Geschwindner spricht sich für ein EM-Team mit den bestmöglichen Spielern aus. Foto: Arne Dedert
Holger Geschwindner spricht sich für ein EM-Team mit den bestmöglichen Spielern aus. Foto: Arne Dedert

Holger Geschwindner spricht sich für ein EM-Team mit den bestmöglichen Spielern aus. Foto: Arne Dedert

dpa

Holger Geschwindner spricht sich für ein EM-Team mit den bestmöglichen Spielern aus. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Dirk Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner hat sich dafür ausgesprochen, bei der EM im September die «bestmögliche» Mannschaft und damit auch Center Chris Kaman aufzubieten.

«Die kommende EM im eigenen Land ist kein Experiment. Individuelle Eitelkeiten sollten nicht zählen», forderte Geschwindner im Interview des Online-Portals «spox.com». «Egal ob man es schafft oder nicht: Wenn man bei einer Europameisterschaft startet, sollte man Europameister werden wollen. Punkt.» Die EM findet vom 5. bis 20. September unter anderem in Berlin statt.

Um den 2008 im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking eingebürgerten Kaman gibt es immer wieder Diskussionen, weil der NBA-Profi von den Portland Trail Blazers seine Einsätze in der Nationalmannschaft stets vom Mitwirken Nowitzkis abhängig macht. Geschwindner zeigt dafür Verständnis. «Er weiß, dass es für Deutschland ohne komplette Truppe schwierig wird. Kaman wünscht sich ein Konzept für eine funktionierende Mannschaft.»

Sollten Nowitzki, Kaman und Dennis Schröder bei der EM tatsächlich dabei sein, traut Geschwindner der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes einiges zu. «Wenn es ein Konzept gibt und die Drei dabei sind, ist bei der EM ein Platz unter den ersten Fünf möglich - was uns einen großen Schritt Richtung Rio näher bringen würde.» Um zumindest beim olympischen Qualifikationsturnier dabei zu sein, ist bei der EM ein Platz unter den ersten Sechs notwendig.

Ob Nowitzki im Sommer sein Comeback im DBB-Team geben werde, hänge von vielen Faktoren ab. Erst müsse abgewartet werden, wie lang und wie kräftezehrend die NBA-Saison mit den Dallas Mavericks für den 36-Jährigen werde. «Klar ist, dass Dirk großes Interesse hat. Dennoch können wir Stand jetzt keine realistische Einschätzung abgeben», sagte Geschwindner.

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