Dirk Nowitzki legt mit seinen Dallas Mavericks eine Siegesserie hin.
Dirk Nowitzki legt mit seinen Dallas Mavericks eine Siegesserie hin.

Dirk Nowitzki legt mit seinen Dallas Mavericks eine Siegesserie hin.

dpa

Dirk Nowitzki legt mit seinen Dallas Mavericks eine Siegesserie hin.

San Antonio - Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sorgen in der NBA weiter für Furore. Die «Mavs» gewannen beim Erzrivalen San Antonio Spurs 103:94 und beendeten damit die zwölf Partien währende Siegesserie der Gastgeber.

Dennoch sind die Spurs mit einer Bilanz von 13:2 nach wie vor das beste Team der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Nowitzki und Co. unterstrichen mit dem vierten Erfolg nacheinander indes ebenfalls ihre derzeitige Topform und revanchierten sich zugleich für das bittere Playoff-Aus in der Vorsaison.

«Wir wussten gar nichts über die Serie der Spurs», sagte Jason Terry nach dem Texas-Thriller genüsslich. «Das ist einfach Rivalität», meinte der 33-Jährige, der wie Shawn Marion von der Bank kam und mit diesem für 19 der 32 Punkte im entscheidenden Schlussviertel verantwortlich war.

Genau das machte Nowitzki nach der Partie noch zufriedener als der elfte Saisonsieg. «In der Vergangenheit gab es Zeiten, wo wir es forciert haben, den Ball im entscheidenden Moment immer zu mir zu spielen», sagte der Würzburger, mit 26 Punkten und acht Rebounds erneut überragender Akteur seines Teams. «In den vergangen Spielen haben wir das nicht getan, wir bewegen den Ball einfach weiter», lobte der 32-Jährige.

Vor 18 581 Zuschauern im AT&T Center von San Antonio konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Mit einem 14:2-Lauf in den letzten fünf Minuten zogen die Mavericks dann aber davon und brachen den Widerstand der Spurs, bei denen Manu Ginoboli mit 31 Zählern bester Schütze war. «Es gibt in dieser Saison bislang nichts, was uns aus der Bahn wirft», sagte Dallas' Coach Rick Carlisle erfreut.

Carlisle hatte vor der Partie ein Zeichen gesetzt und Center Brendan Haywood aus disziplinarischen Gründen für eine Partie aus dem Kader verbannt. Die Mannschaft unterstützte ihren Trainer bei dieser Entscheidung mit einer starken Leistung. Neben Nowitzki, der zwölf von 14 Würfen aus dem Feld traf und in den vergangenen drei Spielen auf einen Schnitt von 34 Punkten pro Partie kam, trafen Marion (19), Tyson Chandler (19), Terry (12) und Jason Kidd (12) zweistellig. «Dallas hat heute Abend einen tollen Job gemacht. Sie waren heißer als wir», lobte Spurs-Coach Gregg Popovich.

Eine Niederlage gab es für Titelverteidiger Los Angeles Lakers, der bei den Utah Jazz trotz 31 Punkten von Kobe Bryant mit 96:102 verlor. Die kriselnden Miami Heat kamen gegen die Philadelphia 76ers zu einem glanzlosen 99:90. Dwyane Wade (23), LeBron James (20) und Chris Bosh (18) beendeten die Serie von zuvor drei Niederlagen.

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