Tribünengast
Dirk Nowitzki ist derzeit wegen einer Knieverletzung zum Zuschauen verdammt.

Dirk Nowitzki ist derzeit wegen einer Knieverletzung zum Zuschauen verdammt.

dpa

Dirk Nowitzki ist derzeit wegen einer Knieverletzung zum Zuschauen verdammt.

Indianapolis (dpa) - Die Dallas Mavericks sehnen die Rückkehr von Basketball-Superstar Dirk Nowitzki immer dringlicher herbei. Ohne den 2,13 Meter-Riesen kassierten die Texaner bei den Indiana Pacers in der nordamerikanischen Profiliga NBA eine derbe 89:102-Niederlage.

Es war die sechste seit der leidigen Knieverletzung von Nowitzki am 27. Dezember. «Ich beantworte keine Fragen mehr zu Dirk. Wir haben ihn nicht zur Verfügung und müssen so klarkommen», meinte «Mavs»-Coach Rick Carlisle. «Es gibt nichts Neues zur Situation. Wir werden es die Welt wissen lassen, wenn Dirk wieder auflaufen wird.»

Durch die dritte Pleite nacheinander rutsche Dallas bei 26:11 Siegen in der Western Conference hinter die Los Angeles Lakers (29:11) auf Rang drei. Spitzenreiter bleiben die San Antonio Spurs (33:6). Nach dem 91:84 bei den Milwaukee Bucks können die Spurs voller Selbstvertrauen das Gipfeltreffen gegen die «Mavs» in eigener Halle erwarten.

Nowitzki fehlt besonders Playmaker Jason Kidd als kongenialer Partner. «Keine Panik. Wir müssen weiter machen, bis er zurückkommt», meinte der fast 38 Jahre alte Point Forward und bat die immer unruhiger werdenden Fans um Geduld. Mit 13 Punkten, sieben Assists und drei «Steals» blieb der Aufbauspieler wenigstens im Bereich seiner Möglichkeiten. Scharfschütze Jason Terry kam erstmals wieder von der Bank und holte 18 Punkte - bei 20 Versuchen - und war bester Werfer.

Negativ fiel auf, dass dem für zehn Tage als kurzfristigen «Nowitzki-Ersatz» verpflichtete Sasha Pavlovic lediglich zwei Zähler gelangen. Der Power Forward soll eigentlich die Alternativen auf der Bank von Coach Carlisle erweitern. Für Utah, Cleveland und Minnesota hatte er bisher 452 Spiele in seiner NBA-Karriere bestritten und durchschnittlich gerade 5,5 Punkte erzielt.

In acht Spielen ohne den Würzburger Nationalspieler sammelte Dallas lediglich zweimal mehr als 100 Punkte. Nach zwischenzeitlicher Führung reichte es in Indianapolis noch zur 52:52-Halbzeit. Aber als Paul George zwei Dreier vorentscheidend zum 83:71 für die Gastgeber nutzte, war die Partie gelaufen. Die Pacers feierten seit Ende November erstmals wieder zwei Siege nacheinander.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer