Schlappe
Dirk Nowitzki erlebte das Spiel zumeist auf der Bank. Foto: LArry W. Smith

Dirk Nowitzki erlebte das Spiel zumeist auf der Bank. Foto: LArry W. Smith

dpa

Dirk Nowitzki erlebte das Spiel zumeist auf der Bank. Foto: LArry W. Smith

San Antonio (dpa) - Rabenschwarzer Tag für Dirk Nowitzki: Deutschlands Basketball-Superstar kam bei der 71:93-Niederlage der Dallas Mavericks in San Antonio nur auf mickrige sechs Punkte und ging mit seinen Teamkollegen ausgerechnet beim texanischen Erzrivalen sang- und klanglos unter.

Nowitzki traf lediglich drei seiner elf Versuche aus dem Feld. Letztmals hatte der Würzburger vor mehr als zwei Jahren so wenige Punkte erzielt. Am 18. Dezember 2009 kam er auf fünf Zähler, wurde damals wegen einer Verletzung aber früh ausgewechselt. Die Wurfquote des gesamten Teams aus dem Feld blieb bei miserablen 35 Prozent. Nur einer von 19 Dreipunktewürfen fand den Weg ins Ziel.

Schon zur Pause lagen Nowitzki und Co. in San Antonio mit 26 Punkten zurück (29:55). Saft- und kraftlos wirkte der Champion nach dem vollen Terminkalender seit Beginn der wegen des Lockouts auf 66 Begegnungen pro Team verkürzten Saison. Erneut enttäuschten die vielbeachteten Neuzugänge der Mavericks. Lamar Odom und Vince Carter konnten sich nicht gegen die derbe Niederlage stemmen.

«Sechs Spiele in acht Tagen wären für jeden hart», bat Nowitzki um Verständnis. «Wir haben alles versucht, aber in der Offensive waren alle platt», gestand der 33-Jährige, der die «Mavs» am Tag zuvor in seinem 1000. Spiel in der besten Liga der Welt noch zum Sieg gegen Phoenix geführt hatte.

Der Titelverteidiger setzte sein Berg- und Talfahrt in der nordamerikanischen Profiliga NBA damit fort. Nachdem es nach zwei Erfolgen in Serie so schien, als hätten die «Mavs» langsam ihren Rhythmus gefunden, gab es nun mit der fünften Niederlage im achten Spiel wieder einen Rückschlag. Nun geht es für Dallas mit der Partie gegen die New Orleans Hornets weiter, ehe am Montag der Empfang bei US-Präsident Barack Obama auf dem Programm steht.

Spurs-Coach Gregg Popovich wollte den deutlichen Sieg aber nicht überbewerten. «Wir haben heute nicht den wahren Dirk gesehen, das ist ganz klar», sagte Popovich. Bester Werfer bei den Hausherren war Matt Bonner mit 17 Punkten, bei den Gästen trafen nur Jason Terry (12) und Delonte West (10) zweistellig.

Bestes Team der Liga bleiben die Miami Heat, die in Atlanta nach dreimaliger Verlängerung mit 116:109 gewannen. Chris Bosh überragte mit 33 Zählern und 14 Rebounds beim Vorjahresfinalisten, der nun eine Bilanz von 7:1-Siegen aufweist. Die Los Angeles Lakers verloren dagegen trotz der 30 Punkte von Kobe Bryant bei den Portland Trailblazers mit 96:107 und haben eine ausgeglichene Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen.

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