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Dirk Nowitzki (l) und die Dallas Mavericks haben in der NBA eine Sieges-Serie.

Dirk Nowitzki (l) und die Dallas Mavericks haben in der NBA eine Sieges-Serie.

dpa

Dirk Nowitzki (l) und die Dallas Mavericks haben in der NBA eine Sieges-Serie.

Dallas (dpa) - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks im Rennen um die besten Playoff-Plätze der NBA zurückgemeldet. Mit dem 102:92 gegen die Washington Wizards feierten die «Mavs» in der Nacht zum 1. Februar den fünften Sieg in Serie.

Mit 24 Punkten war der 32-Jährige bester Werfer der Partie und nähert sich seinem Treffer-Spitzenwert von bisher 24,1 Punkten pro Partie in dieser Saison. Dallas verteidigte mit 32:15 Siegen Rang drei in der Western Conference. Der Start missgelang Dallas allerdings. «Der Coach hat uns nach dem schwachen ersten Viertel mächtig Feuer gemacht. Danach lief es besser», zitiert die «Dallas Morning News» den «Mavs»-Kapitän nach dem Donnerwetter von Trainer Rick Carlisle.

Nowitzki spielte fast wie in alten Zeiten, obwohl er sich zuvor beim Billard eine kaum glaubliche Zehenverletzung zugezogen hatte. Die zum Jahreswechsel erlittene gravierendere Knie-Blessur macht keine Probleme mehr. «Das Knie fühlt sich top an. Aber ich habe mich über einen gelungenen Stoß mit dem Queue so gefreut, dass ich mir den Zeh am Tisch verletzte», berichtete Nowitzki.

Center Tyson Chandler gelang mit 18 Punkten und 18 Rebounds wie Jason Kidd mit 11 Zählern und elf Assists ein Double-Double. Die Wizards verloren zum 24. Mal auswärts. Vor dem Spiel der Mavericks in New York ist Spitzenreiter San Antonio Spurs (40:7) noch weit entfernt, aber Dallas mit Meister Los Angeles Lakers (33:15) im Westen fast wieder auf Augenhöhe.

Der Titelverteidiger aus L.A. war beim Vizemeister Boston Celtics 96:109 untergangen. Dabei hätte Lakers' Superstar Kobe Bryant mit 41 Punkten die späte Revanche der Celtics für das damals erst im 7. Spiel verlorene Playoff-Finale fast allein noch gedreht. Immerhin: Als jüngster Spieler der NBA-Geschichte übertraf Bryant die 27 000-Punkte-Marke. «Wir spielen gegen die besten Teams einfach nicht gut genug, um den Thron zu verteidigen», meinte Bryant.

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