Clippers-Besitzer
Die NBA geht weiter hart gegen Donald Sterling vor. Foto: Armando Arorizo

Die NBA geht weiter hart gegen Donald Sterling vor. Foto: Armando Arorizo

dpa

Die NBA geht weiter hart gegen Donald Sterling vor. Foto: Armando Arorizo

New York (dpa) - Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA treibt den Ausschluss des umstrittenen Club-Besitzers Donald Sterling mit einer Anklage weiter voran.

Der lebenslang suspendierte Eigentümer der Los Angeles Clippers soll wegen seiner rassistischen Aussagen am 3. Juni vor dem Ausschuss der Vereins-Besitzer angehört werden. Das teilte die NBA am Montag mit. Sterling hat bis Dienstag kommender Woche Zeit, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen. «Diese Aktionen bereiten den Boden für die Auflösung (der Eigentümerschaft) unter mehreren Bestimmungen der NBA-Satzung», schrieb die Liga.

Die Anhörung soll zwei Tage vor dem Start der NBA-Finals stattfinden. Sollten sich drei Viertel der Besitzer für eine Aufrechterhaltung der Anschuldigungen aussprechen, wäre Sterling gezwungen, seinen Club zu verkaufen.

Sterling war Ende April mit einer lebenslangen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen Dollar belegt worden. Der Clippers-Boss war auf zwei veröffentlichten Aufzeichnungen zu hören, wie er im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen gegenüber Afro-Amerikanern machte.

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