1000. Spiel
Mavericks-Star Dirk Nowitzki erzielte 20 Punkte gegen die Phoenix Suns. Foto: Larry W. Smith

Mavericks-Star Dirk Nowitzki erzielte 20 Punkte gegen die Phoenix Suns. Foto: Larry W. Smith

dpa

Mavericks-Star Dirk Nowitzki erzielte 20 Punkte gegen die Phoenix Suns. Foto: Larry W. Smith

Dallas (dpa) - Dirk Nowitzki war bester Laune. Nach dem 98:89-Erfolg der Dallas Mavericks gegen die Phoenix Suns in seinem 1000. NBA-Spiel scherzte Deutschlands Basketball-Superstar ausgelassen mit den Journalisten.

«Jetzt peilen wir die nächsten 1000 an und schauen, wie weit wir kommen», meinte der 33-Jährige. Als erster Spieler der Club-Historie und 98. Profi in der NBA-Geschichte hat Nowitzki nun 1000 Partien in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga auf dem Buckel.

Ein Meilenstein, den ihm niemand zugetraut hätte, als er 1998 aus dem beschaulichen Würzburg in die große weite Basketball-Welt aufbrach. «Es fühlt sich definitiv gut an, 1000 Spiele absolviert zu haben. Das ist wirklich eine Menge und es bedeutet, dass ich meistens gesund war und meinem Team helfen konnte», sagte Nowitzki, der vor der Partie im American Airlines Center geehrt wurde.

Wie es sich für ein Jubiläumsspiel gehört, trumpfte der Blondschopf danach gegen die Suns um seinen alten Kumpel Steve Nash groß auf. 20 Punkte, sieben Assists und sechs Rebounds steuerte Nowitzki zum dritten Saisonerfolg bei, mit dem der Titelverteidiger in der Western Conference nach dem desaströsen Start mit vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen langsam den Anschluss an die Playoffränge herstellte.

Doch wie es Nowitzkis bescheidender Art entspricht, war er trotz seiner starken Leistung nicht zufrieden. «Ich arbeite immer noch daran, wieder dorthin zu kommen, wo ich in den Finals war», sagte der wertvollste Spieler (MVP) der vergangenen Endspielserie, in der die Texaner im Juni erstmals den Titel gewannen. Der Respekt vor «Dirkules» ist dennoch nach wie vor riesig. «Solange sie Nowitzki haben, sind sie immer gefährlich», sagte Phoenix' Coach Alvin Gentry.

Angeführt von seinem bereits seit Saisonbeginn konstant gut spielenden Kapitän, kommt der Titelverteidiger anscheinend langsam in Schwung. Gegen Phoenix zeigte das umgekrempelte Meisterteam eine konzentrierte Leistung. Neben Nowitzki überzeugten auch Jason Terry (18) und Lamar Odom (15). Selbst der viel kritisierte Center Brendan Haywood glänzte mit zwölf Rebounds. «Das war ein Schritt in die richtige Richtung», meinte Shawn Marion, der auf 13 Zähler kam.

Zeit zum Ausruhen haben Nowitzki und Co. allerdings nicht. Das 1001. Spiel seiner NBA-Karriere steht für Deutschlands Sportler des Jahres bereits in der Nacht zu Freitag (02.30 MEZ) bei den San Antonio Spurs an.

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