Dwight Howard (r) erzielte 45 Punkte und holte 23 Rebounds. Foto: Erik S. Lesser
Dwight Howard (r) erzielte 45 Punkte und holte 23 Rebounds. Foto: Erik S. Lesser

Dwight Howard (r) erzielte 45 Punkte und holte 23 Rebounds. Foto: Erik S. Lesser

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Dwight Howard (r) erzielte 45 Punkte und holte 23 Rebounds. Foto: Erik S. Lesser

Oakland (dpa) - Center Dwight Howard hat den 50 Jahre alten Rekord für die meisten Freiwurfversuche in einem Spiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gebrochen.

Beim 117:109-Sieg seiner Orlando Magic gegen die Golden State Warriors schickten die Kalifornier den als schlechten Freiwerfer bekannten 26-Jährigen 39 Mal an die Foullinie. Sein Idol Wilt Chamberlain hatte es am 22. Februar 1962 für die Philadelphia Warriors auf 34 Versuche gebracht.

Trotz der «Hack a Howard»-Strategie ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Zwar traf der 2,11 Meter große und 120 Kilogramm schwere Koloss nur 21 Mal und unterbot mit knapp 54 Prozent sogar seine äußerst dürftige Karrierequote von 59,5 Prozent. Doch mit insgesamt 45 Punkten und 23 Rebounds war der fünfmalige All-Star Howard dennoch der überragende Akteur.

«Ich habe nur versucht, aggressiv zu sein und an die Linie zu kommen. Mir war das egal, auch wenn ich 30 verworfen hätte», sagte Howard, «ich bin weiter drauf gegangen und habe auch den nächsten mit Zuversicht geworfen». Es war der erste Auftritt in der NBA mit mehr als 40 Punkten und 20 Rebounds seit Shaquille O'Neal im März 2003 für die Los Angeles Lakers 48 Punkte und 20 Rebounds aufgelegt hatte.

Und auch die Strategie, den schwächsten Freiwerfer des Gegners immer wieder zu foulen, war in den 90ern durch O'Neal (Karrierequote: 52,7 Prozent) berühmt geworden. Der Center sah sich stetig mit «Hack a Shaq» konfrontiert, wie nun auch Howard. «Wir haben die Chance ergriffen und wollten, dass Dwight uns schlägt», erklärte Warriors Forward David Lee, «und er hat uns geschlagen».

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