«Höher»
Dirk Nowitzki braucht die Anweisungen seines Mentors Geschwindner. Foto: Larry W. Smith

Dirk Nowitzki braucht die Anweisungen seines Mentors Geschwindner. Foto: Larry W. Smith

dpa

Dirk Nowitzki braucht die Anweisungen seines Mentors Geschwindner. Foto: Larry W. Smith

Dallas (dpa) - Auch dank Unterstützung von Mentor Holger Geschwindner ist Dirk Nowitzki in Allstar-Form. Nach seiner zwölften Nominierung für das Showevent der NBA zeigte der Würzburger beim 107:103 der Dallas Mavericks über die Sacramento Kings eine weitere Gala-Vorstellung.

Mit 34 Punkten gelangen Nowitzki erstmals seit knapp zwei Jahren wieder in zwei Partien nacheinander 30 oder mehr Zähler. «Ich bin in einem guten Groove», meinte der 35-Jährige zurückhaltend. «Ich fühle mich gut. Hoffentlich geht es so weiter. Offensichtlich brauchen wir, so wie wir spielen, jeden einzelnen Punkt.»

Am Dienstag traf Geschwindner zu einem seiner drei traditionellen Besuche während der Saison in Dallas ein - dieses Mal früher als gewohnt. «Er hat mich überrascht, er kam aus dem Nichts», berichtete Nowitzki. Direkt im Anschluss daran hatte er schon mit 38 Punkten bei der knappen Niederlage gegen die Houston Rockets geglänzt. «Wenn er so lange weg ist, schleichen sich manchmal kleine Fehler ein, die ich selber nicht korrigieren kann», erklärte Nowitzki die Zusammenarbeit. «Kleine Hinweise können zum Beispiel «Nimm den Ball etwas höher» oder «streck die Finger» sein.»

Nach einem Jahr Pause wird Nowitzki in knapp zwei Wochen in New Orleans wieder beim All-Star-Game vertreten sein. «Vielleicht ist das mein letztes Hurra», meinte Nowitzki mit einem Lächeln und spottete über die neuen Trikots. «Ich kann es nicht abwarten, diese Jerseys mit Ärmeln zu tragen. Sie sind nett und gemütlich. Sie sollten gut meine Figur zur Geltung bringen.»

Derzeit sorgt Nowitzki auch dank entzündungshemmender Mittel und eines entspannteren Spielplans dafür, dass Dallas weiter im Playoff-Rennen der Western Conference bleibt. «Ich bin einfach nur dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, mit ihm zu spielen», sagte Teamkollege Brandan Wright. «Er ist unser Zugpferd und der Junge, auf den wir uns verlassen.»

Am Samstag spielten die NBA-Clubs dabei erstmals mit neuen Bällen - statt der Unterschrift des langjährigen Commissioners David Stern zierte erstmals der Schriftzug von Adam Silver den Spalding. Silver hatte das Amt zum 1. Februar übernommen.

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