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Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks derzeit nicht zu stoppen.

Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks derzeit nicht zu stoppen.

dpa

Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks derzeit nicht zu stoppen.

Sacramento (dpa) - Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der NBA auf Kurs gehalten. Mit 25 Punkten führte Deutschlands Basketball-Superstar die Texaner zum 105:103-Zittersieg bei den Sacramento Kings und damit zum neunten Erfolg in Serie.

Die Topleistung des 32-Jährigen war auch dringend nötig, agierten die «Mavs» einen Tag nach dem beeindruckenden 93:81 bei den Utah Jazz doch lange Zeit zu unkonzentriert, so dass das zweitschwächsten Team der Liga fast für eine Überraschung gesorgt hätte. Doch mit einem starken Schlussspurt zogen die Gäste noch einmal den Kopf aus der Schlinge.

«Letztes Jahr hatten wir auch eine Serie von 13 Siegen in Serie und sind dann in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden», hatte Nowitzki vor dem Gastspiel in der ARCO Arena von Sacramento gewarnt. «Es wir auch wieder einige Rückschläge geben, und das sind dann die Phasen, in denen es interessant wird, wie wir als Team reagieren.»

Dass seine Mannschaft bereits in Sacramento in eine Situation kommen würde, wo es den von ihm geforderten Charakter zeigen muss, hätte Mahner Nowitzki aber wohl selbst nicht gedacht. Doch zu Beginn der Partie bei den derzeit chronisch erfolglosen Kings passte bei den «Mavs» nicht viel zusammen. Mit 37:28 entschieden die Gastgeber das erste Viertel für sich. Nachdem Dallas sich gefangen und ausgeglichen hatte zog Sacramento im Schlussabschnitt 5:24 Minuten vor dem Ende erneut auf 99:90 davon.

Doch mit einem 13:2-Lauf schlugen die Mavericks zurück und beantworteten die Charakterfrage ihres Kapitäns damit in eindrucksvoller Manier. «Das war Klasse», meinte der Würzburger, der elf von 15 Würfen aus dem Feld traf. «Es ist erst Dezember, aber ich bin wirklich begeistert, was wir sowohl defensiv als auch offensiv auf dem Feld haben», lobte Nowitzki. «Das ist das ausgeglichenste Team, das wir in den zwölf Jahren, in denen ich in Dallas bin, je hatten.»

Vor allem in der Defensive hat sich das Team von Trainer Rick Carlisle gewaltig gesteigert, auch wenn es in Sacramento lange Zeit seinen Rhythmus nicht fand. «Für fünf Minuten im letzten Viertel haben wir dann Mavericks-Basketball gespielt - und das hat uns den Sieg gebracht», meinte Jason Terry, mit 23 Zählern zweitbester Dallas-Werfer. «Das ist unsere neue Identität, wir achten sehr auf die Defensive. Das hat vor zwei Jahren begonnen und zahlt sich langsam aus», meinte Terry.

Mit 16:4 Siegen weisen die «Mavs» nun die zweitbeste Bilanz der gesamten Liga auf. Nur die San Antonio Spurs haben eine Niederlage weniger auf dem Konto. Langsam aufwärts geht es auch für die Miami Heat. Das Starensemble aus Florida gewann gegen die Atlanta Hawks mit 89:77 und feierte den vierten Sieg nacheinander. Chris Bosh (27), Dwyane Wade (26) und LeBron James (22) harmonierten endlich einmal wie gewünscht.

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