Frankfurt/Main (dpa) - Vizemeister ratiopharm Ulm hat das Spitzenspiel am 19. Spieltag der Bundesliga bei EWE Baskets Oldenburg mit 95:91 für sich entschieden. Dank des Auswärtssieges zogen die Schwaben nach Punkten (beide 24:12) mit dem Rivalen gleich und verdrängten diesen vom zweiten Platz.

Ausnahmslos Pleiten setzte es für die Kellerkinder Gießen 46er, Neckar Riesen Ludwigsburg, Phantoms Braunschweig und Skyliners Frankfurt.

Ulm konnte sich beim hart erkämpften Sieg in Oldenburg auf die Treffsicherheit des Trios John Bryant (19 Punkte), Steven Esterkamp (16) und Per Günther (13) verlassen. Bei den Hausherren war Chris Kramer (21) bester Werfer.

Eine klare Heimpleite kassierten die Artland Dragons beim 80:96 gegen die Eisbären Bremerhaven. Angeführt von Nationalspieler Philip Zwiener (18) bestachen die Gäste durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Gleich sieben Spieler punkteten zweistellig.

Einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf erlitten die vier Teams am Tabellenende. Schlusslicht Gießen (8:28) verlor gegen Phoenix Hagen mit 98:105 nach Verlängerung. Schon vor dem Anpfiff hatten die finanziell angeschlagenen Mittelhessen einen Rückschlag hinnehmen müssen. Wegen der angespannten Gesamtsituation des Vereins, der vor einigen Wochen einen Insolvenzantrag gestellt hatte, lehnte der Lizenzligaausschuss der BBL eine von Gießen beantragte Verlängerung der Spielberechtigung für den Amerikaner Jeff Bonds ab.

Der Tabellenvorletzte aus Ludwigsburg (10:28) unterlag den Würzburg Baskets in eigener Halle mit 74:81. Braunschweig (12:24) war beim 64:74 bei den Telekom Baskets Bonn ebenso chancenlos wie Frankfurt (12:24) beim Aufsteiger Mitteldeutscher BC, der mit dem 73:65 den fünften Heimsieg in Serie und damit einen Vereinsrekord feierte. «Das war ein großer Erfolg für uns. Wir haben einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geschlagen», jubelte MBC-Teammanager Martin Geissler.

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