Fabien Causeur war mit 20 Punkten bester Bamberger Werfer. Foto: Daniel Karmann
Fabien Causeur war mit 20 Punkten bester Bamberger Werfer. Foto: Daniel Karmann

Fabien Causeur war mit 20 Punkten bester Bamberger Werfer. Foto: Daniel Karmann

dpa

Fabien Causeur war mit 20 Punkten bester Bamberger Werfer. Foto: Daniel Karmann

Frankfurt/Main (dpa) - Eine Woche nach ihrem Kräftemessen sind die Basketballer von Brose Bamberg und Ratiopharm Ulm in der Bundesliga wieder zur Tagesordnung übergegangen. Für den Rest der Liga sind der Champion aus Oberfranken und der Vize-Meister von der Schwäbischen Alb weiter nicht zu schlagen.

Am Samstagabend gelang Bamberg ein deutlicher 84:64 (37:34)-Erfolg gegen die Telekom Baskets Bonn. Die Ulmer mussten bei ihrem 95:85 (46:42)-Sieg bei Rasta Vechta zwar lange Zeit kämpfen, bleiben aber als einziges Team der BBL ungeschlagen. Den Anschluss wahrte auch der FC Bayern mit einem klaren 94:65 (54:31)-Heimsieg gegen die MHP Riesen Ludwigsburg am Sonntag.

«Wir haben unseren Job erledigt. Drei Viertel haben wir nicht perfekt gespielt und erst am Ende unseren Rhythmus gefunden», sagte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri. Die Dauerbelastung mit Bundesliga und Euroleague spürt auch der deutsche Branchenprimus auf Dauer: «Es ist schwer, bei unserem Terminplan von Spielen nach 48 Stunden immer auf einem gleich hohen Level zu spielen», ergänzte der italienische Coach.

Deshalb schonte er mit Nikos Zisis und Janis Strelnieks zwei Stars für die Partie gegen Bonn. «Das Team hat deren Pause erfolgreich kompensiert und eine solide Leistung gezeigt», sagte Trinchieri. Eine weitere Auszeit kann er seinen Stammspielern nicht geben, denn in der kommenden Woche warten die Euroleague-Duelle bei Real Madrid und gegen Olympiakos Piräus.

Immer stärker beim achtmaligen Meister wird dafür Neuzugang Fabien Causeur, der gegen Bonn überragte und sein Team mit 20 Punkten zum Sieg führte. «Offensiv habe ich es gut gemacht, aber defensiv waren noch Fehler drin», sagte der Aufbauspieler, der sich immer mehr in das Bamberger System fügt: «Der Coach vertraut mir und meine Mitspieler vertrauen mir, deshalb spiele ich jetzt besser.»

Ulm hatte seinen umkämpften Erfolg bei Aufsteiger Vechta maßgeblich Nationalspieler Tim Ohlbrecht zu verdanken. Der 2,10 Meter große Center glänzte mit 26 Punkten und 12 Rebounds. «Wir haben uns auf keinen Fall darauf eingestellt, dass es hier einfach wird», sagte Ohlbrecht. Trainer Thorsten Leibenath war «einfach nur froh, dass wir gewonnen haben».

Wieder einmal ungefährdet vor eigenem Publikum siegten die Bayern. Der Erfolg mit fast 30 Punkten Differenz gegen Ludwigsburg war für das Team von Trainer Sasa Djordjevic nie gefährdet. Maximilian Kleber zeigte sich mit 19 Zählern bei starken Trefferquoten als bester Werfer bei den Münchnern, die unter der Woche bereits wieder bei Science City Jena gefordert sind.

Eine überraschende Niederlage mussten derweil die EWE Baskets Oldenburg hinnehmen. Das Team von Mladen Drijenčic verlor vor eigenem Publikum mit 82:84 (33:46) gegen die Gießen 46ers und musste damit im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen. 27 Punkte von Chris Kramer waren nicht genug für die Gastgeber. Gießen rückte damit in der Tabelle bis auf einen Sieg an Oldenburg heran.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer