Neu-Ulm (dpa) - Das Schiedsgericht der Basketball-Bundesliga wird in letzter Instanz über die Wertung des ausgefallenen Spiels zwischen Phoenix Hagen und den Crailsheim Merlins entscheiden.

Weil die Merlins es am 27. Dezember 2014 wegen des Wintereinbruchs nicht pünktlich zur Partie nach Hagen geschafft hatten, wurde die Begegnung von der BBL-Spielleitung mit 40:0 für Hagen gewertet. Zudem muss Crailsheim 50 000 Euro Entschädigung an Hagen zahlen.

Der Aufsteiger hat gegen das Urteil jedoch Berufung eingelegt und «höhere Gewalt» als Grund geltend gemacht. Dieser Einspruch wurde vom Spielleiter Dirk Horstmann jedoch verworfen, so dass nun das Schiedsgericht entscheiden muss. Mit einem Beschluss ist in den kommenden Wochen zu rechnen.

«Das Schiedsgericht um den Vorsitzenden Wolfgang Pertek holt nun weitere Stellungnahmen der Beteiligten ein und entscheidet im Anschluss, ob ein schriftliches Verfahren ausreichend ist oder eine Verhandlung folgt», erklärte Hagens Geschäftsführer Oliver Herkelmann. BBL-Geschäftsführer Jan Pommer wiederholte beim Allstar Day in Neu-Ulm, dass er weiter kein Verständnis für den Ausfall der Partie habe. Jedem sei bekanntgewesen, dass es an dem Wochenende einen Winterbruch geben werde, sagte Pommer.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer