Für Svetislav Pesic bedeuten weniger Bundesligisten mehr Chancen in Europa. Foto: Sven Hoppe
Für Svetislav Pesic bedeuten weniger Bundesligisten mehr Chancen in Europa. Foto: Sven Hoppe

Für Svetislav Pesic bedeuten weniger Bundesligisten mehr Chancen in Europa. Foto: Sven Hoppe

dpa

Für Svetislav Pesic bedeuten weniger Bundesligisten mehr Chancen in Europa. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Trainer Svetislav Pesic vom deutschen Meister FC Bayern München hat sich zum Start der Playoffs für eine deutliche Verkleinerung der Basketball-Bundesliga ausgesprochen.

Der ehemalige Bundestrainer verspricht sich davon bessere sportliche Möglichkeiten der deutschen Spitzenclubs im Europapokal. Derzeit spielt die Bundesliga mit 18 Vereinen.

«Wenn wir wollen, dass die deutschen Vereine international wettbewerbsfähig sind, dann sollten wir eine Liga mit maximal 14 Teams haben. Nicht mit 16, nicht mit 18 wie derzeit», sagte Pesic in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Die sechs Besten könnten Deutschland dann gut vertreten», glaubt der Coach des FC Bayern. 14 Clubs würden weniger Liga-Spiele bedeuten. Nach dem Rückzug der Artland Dragons besitzen derzeit 17 Vereine die Spielberechtigung für kommende Saison, die Clubs entscheiden noch über eine mögliche Wildcard.

Der 65 Jahre alte Pesic fordert in dem Interview zudem eine Erhöhung des finanziellen Budgets beim deutschen Meister, um mit dem FC Bayern auch international erfolgreicher als bislang abschneiden zu können. Nur mit einem stärkeren Kader könnten neue Ziele definiert werden. «Es sei denn, unser Ziel soll sein, 'nur' die deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Ich glaube aber nicht, dass das die Philosophie der großen Marke FC Bayern ist», äußerte Pesic.

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