Topscorer
Deon Thompson erzielte 21 Punkte für die Münchner. Foto: Andreas Gebert

Deon Thompson erzielte 21 Punkte für die Münchner. Foto: Andreas Gebert

dpa

Deon Thompson erzielte 21 Punkte für die Münchner. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Die Basketballer von Bayern München haben das Bundesliga-Spitzenspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg haushoch gewonnen. Drei Tage nach der Euroleague-Lehrstunde gegen ZSKA Moskau deklassierte der Tabellenführer den deutschen Meister von 2009 mit 95:62 (46:29).

Die teilweise spektakulär aufspielenden Bayern führten nach fünf Minuten bereits mit 15:2 und nach dem ersten Viertel mit 24:10. Damit war diese Partie schon früh entschieden.

«Nach so einer Niederlage wie gegen Moskau war das eine Wiedergutmachung für uns und die Fans», sagte Robin Benzing bei «Sport1». «Wir haben den Gegner zermürbt.» Erfolgreichste Werfer waren Deon Thompson (21 Punkte) und Benzing (16) auf Münchener sowie Julius Jenkins (20) auf Oldenburger Seite.

Die Artland Dragons kassierten derweil ein überraschendes 78:79 nach Verlängerung vor heimischer Kulisse im Niedersachsen-Duell mit den New Yorker Phantoms Braunschweig. Damit rutschte das Team aus Quakenbrück vorerst hinter die Telekom Baskets Bonn auf Rang sechs. Einen 92:90-(84:85)-Sieg nach Verlängerung erkämpften sich die Ulmer in Bonn. Ryan Brooks machte zwar 20 Punkte für die Gastgeber, doch die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath hatte das glückliche Ende für sich und in Will Clyburn (19) seinen besten Werfer.

Für den Höhepunkt hatte am Wochenende ALBA Berlin gesorgt. Mit dem 15. Sieg in Serie haben sich die Hauptstädter in die Vereinschronik eingeschrieben. Der 83:73-Erfolg über Bayreuth bedeutete einen Clubrekord, doch die Berliner sind gedanklich schon beim Pokal-Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn (20.00 Uhr). «Am Mittwoch geht es um alles oder nichts. Wenn wir das Spiel verlieren, ist der Rekord komplett egal», sagte Manager Marco Baldi.

«Wir können uns keine Zufriedenheit, kein Durchatmen erlauben, denn wir wollen unbedingt ins Final-Turnier des Pokals und unseren Titel verteidigen», meinte Baldi. «Bonn ist nach wie vor eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Sie leben von Jared Jordan», sagte Baldi. Schon viele Mannschaften hätten sich vorgenommen, den US-amerikanischen Spielmacher auszuschalten, doch nur den wenigsten sei das gelungen: «Wenn wir das schaffen, ist der Fisch geputzt.»

Im Pokal treffen außerdem die Münchner auf die Artland Dragons und die Baskets Oldenburg auf Meister Bamberg. Die Endrunde am 29./30. März in Neu-Ulm komplettiert Gastgeber ratiopharm Ulm.

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