Ein Basketballspieler versucht einen Ball zu blocken.
Ein Basketballspieler versucht einen Ball zu blocken.

Ein Basketballspieler versucht einen Ball zu blocken.

dpa

Ein Basketballspieler versucht einen Ball zu blocken.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg bleiben in der Basketball-Bundesliga das Maß der Dinge. Der deutsche Meister und Pokalsieger revanchierte sich gegen das Schlusslicht GIANTS Düsseldorf eindrucksvoll mit 98:61 für die einzige Niederlage der Saison.

Auch ALBA Berlin betrieb mit dem 108:79 gegen Phoenix Hagen vor eigenem Publikum Wiedergutmachung für die überraschende 86:92-Pleite beim Phoenix-Team am vergangenen Mittwoch.

Im Tabellenkeller trat Vladimir Bogojevic am Sonntag als Trainer der LTi Gießen 46ers zurück. Am Samstag hatten die Mittelhessen gegen EnBW Ludwigsburg mit 54:88 verloren und damit die Talfahrt fortgesetzt. In dem nahe Gießen lebenden Amerikaner Steven Key haben die Gießener bereits einen Nachfolger gefunden. Der 42-Jährige soll an diesem Montag erstmals das Training leiten. Bogojevic bleibe weiter Sportdirektor bei den 46ers, teilte der Bundesligist mit.

Vor 6800 Zuschauern baute Bamberg die Bilanz auf 38:2 Punkte aus und ließ dem Bundesliga-Letzten keine Chance. Anton Gavel ragte mit 21 Punkten heraus, auch Tibor Pleiß überzeugte (16). Bei Düsseldorf trafen Laimona Kisielis (13), Patrick Donell Pope (12) und DeAndre Haynes (12) zweistellig. Vor 10 777 Zuschauern zeigte sich ALBA von der Pleite in Hagen gut erholt. Angeführt von Julius Jenkins (24) und Derrick Allen (22) feierte Berlin einen klaren Erfolg und bleibt in der Tabelle mit 26:12 Punkten auf dem vierten Platz. Bei Hagen überzeugte David Bell mit 22 Zählern.

Erster Verfolger des souveränen Tabellenführers aus Bamberg bleiben die Skyliners Frankfurt (28:10 Punkte). Vor 4600 Zuschauern unterstrichen die Hessen am Samstag mit dem 74:67 gegen ratiopharm Ulm ihre Heimstärke. Doch der 14. Saisonsieg war von Schwerstarbeit begleitet. «In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme in der Verteidigung. Wir kamen immer wieder ein Schritt zu spät. Nach der Pause war unsere Intensität in der Defensive besser», sagte Trainer Gordon Herbert.

In der Schlussphase der Partie blieben die Skyliners dann cool beim elften Heimsieg in Serie. DaShaun Wood (17) und Quantez Robertson (14) waren beste Werfer. Bei Ulm überzeugte Nationalspieler Robert Benzing (20). In der Tabelle dicht dahinter lauern die Artland Dragons (26:12), die gegen die BG Göttingen vor allem dank der Treffsicherheit von Darren Fenn (15) zum 64:51 kamen. Im Verfolgerfeld hielten die Phantoms Braunschweig im Nord-Duell Ex- Meister EWE Baskets Oldenburg mit 78:70 auf Distanz. Brandon Thomas (15) und Kyle Visser (14) waren beste Schützen beim Sieger. Mindaugas Lukauskis konnte mit 20 Zählern die Niederlage nicht abwenden.

Die Eisbären Bremerhaven können sich auf ihre Heimstärke verlassen. Mit dem 92:71 gegen den Mitteldeutschen BC festigten die Nordlichter den Platz in vorderen Mittelfeld. Torrell Martin (19) und Andrew Drevo (17) waren die treibenden Kräfte. Beim MBC traf Ronald Ross (19) besonders gut. Eine Heimpleite musste das Kellerkind Tigers Tübingen einstecken. TBB Trier gewann mit 86:75.

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