Das Team um Spielmacher David Logan (r) gewann das zehnte Pflichtspiel in Serie. Foto: Daniel Reinhardt
Das Team um Spielmacher David Logan (r) gewann das zehnte Pflichtspiel in Serie. Foto: Daniel Reinhardt

Das Team um Spielmacher David Logan (r) gewann das zehnte Pflichtspiel in Serie. Foto: Daniel Reinhardt

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Das Team um Spielmacher David Logan (r) gewann das zehnte Pflichtspiel in Serie. Foto: Daniel Reinhardt

Frankfurt/Main (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg und ALBA Berlin bleiben Tabellenführer Bayern München in der Basketball-Bundesliga auf den Fersen.

Der deutsche Meister aus Bamberg behauptete dank eines 80:69 bei den RIESEN Ludwigsburg mit 28:6 Punkten den zweiten Platz vor den Berlinern (26:8). Die Berliner feierten mit dem 68:54 bei den Skyliners Frankfurt ihren zehnten Pflichtspielsieg in Serie.

Berlin legte den Grundstein zum Sieg mit einem starken zweiten Viertel. Leon Radosevic mit 19 Punkten und David Logan (10) waren die besten Werfer. Bei den Hessen ragte Danilo Barthel (17) heraus. Trotz der zweiten Niederlage im neuen Jahr hatten die personell angeschlagenen Skyliners Grund zur Freude: Quantez Robertson kehrte nach seiner langen Verletzungspause wegen eines Wadenbeinbruchs auf das Parkett zurück und feierte seinen ersten Einsatz seit dem 9. Oktober. 20 Minuten stand der US-Amerikaner auf dem Feld und erzielte dabei sechs Zähler.

«Dieses Spiel war kein realistisches Duell, denn mit Andy Rautins und Jacob Burtschi, dazu einem voll fitten Quantez Robertson ist dieses Team ein völlig anderes, und es wird nicht leicht sein, hier in Frankfurt zu gewinnen», räumte ALBA-Coach Sasa Obradovic ein.

Die Ludwigsburger unterlagen Bamberg deutlicher als verdient: Die Schwaben hielten über die gesamte Partie gut mit und hatten in der Schlussphase durchaus Chancen auf den Sieg. Insgesamt 14 Mal wechselte in der hart umkämpften Partie die Führung, 17 Mal stand es unentschieden. «Wir haben unseren Jungs im Vorfeld gesagt, was hier in Ludwigsburg auf sie zu kommt - und genau das Angekündigte haben wir bekommen», meinte Trainer Chris Fleming. «Wir hatten in den ersten drei Vierteln Probleme, die schnellen Guards vor uns zu halten, sie haben eine Menge Schaden angerichtet.»

Der Tabellenvierte EWE Baskets Oldenburg (24:10) kam bei ratiopharm Ulm zu einem 88:77-Erfolg. Vor 6000 Fans gingen die Hausherren mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung ins letzte Viertel, wo sie förmlich einbrachen. Bester Werfer für Ulm war Matt Howard (21), bei Oldenburg traf Andrea Crosariol (20) am häufigsten. Das Kellerduell gewann Aufsteiger Rasta Vechta beim Tabellenvorletzten Baskets Würzburg mit 61:52. Auch der Mitteldeutsche BC war auswärts erfolgreich: In Hagen hieß es 80:73.

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