Top-Scorer
Daniel Theis trug 13 Zähler zum 92:66-Sieg der Bamberger über Braunschweig bei. Foto: Hans-Martin Issler

Daniel Theis trug 13 Zähler zum 92:66-Sieg der Bamberger über Braunschweig bei. Foto: Hans-Martin Issler

dpa

Daniel Theis trug 13 Zähler zum 92:66-Sieg der Bamberger über Braunschweig bei. Foto: Hans-Martin Issler

Frankfurt/Main (dpa) - Die Brose Baskets Bamberg haben sich nach dem Ende ihrer langen Siegesserie in der Vorwoche eindrucksvoll in der Basketball-Bundesliga zurückgemeldet.

Der Meister deklassierte die Löwen Braunschweig am Freitag mit 92:66 und kann bereits am Sonntag bei Bayern München vorzeitig die Vorrundenmeisterschaft klar machen. Im Spitzenspiel des Abends gewannen die Frankfurt Skyliners mit 78:63 gegen die Baskets Oldenburg. München hatte beim 89:78 bei den Crailsheim Merlins genauso große Gegenwehr wie ALBA Berlin beim knappen 82:78 bei medi Bayreuth.

Bamberg zeigte sich gut erholt von der Niederlage in Oldenburg. Bereits zur Halbzeit lag der Titelfavorit mit 27 Punkten in Führung. «Wir wollten eine Reaktion zeigen. Es ging nicht darum, dass wir verloren haben, sondern wie. Das haben wir heute sehr gut gemacht», sagte Bambergs Top-Scorer Daniel Theis (13 Punkte). Am Sonntag kommt es dann zum Spitzenspiel bei den Bayern. «Da müssen wir es in der Defensive noch besser machen und noch eine Schippe drauflegen», sagte Theis.

Die Bayern mussten sich in Crailsheim lange wehren, ehe der Abstiegskandidat in die Schranken gewiesen werden konnte. So musste Bayern bis zuletzt kämpfen und konnte seine Stammspieler nicht wie gewünscht schonen. «Das Beste war, dass wir gewonnen haben. Alles andere war nicht unser Niveau. Ich glaube aber, dass wir uns gegen Bamberg besser präsentieren werden», sagte Nehad Djedovic (16).

Frankfurt blieb auch im zwölften Liga-Heimspiel nacheinander ungeschlagen und beendete zudem die Siegesserie von Oldenburg, die zuletzt zwölf Mal in der Liga nicht verloren hatten. «Wir wollten den Sieg unbedingt und vielleicht auch noch einen Platz hochklettern», sagte Frankfurts bester Werfer, Johannes Voigtmann (20). Frankfurt gewann damit den direkten Vergleich gegen Oldenburg, sicherte sich das Heimrecht in den Playoffs und machte das Rennen um Platz drei wieder spannend. Rathiopharm Ulm sicherte sich durch den 95:74-Erfolg bei BG Göttingen drei Spiele vor Schluss einen Playoff-Platz.

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