Nervenstark
DaShaun Wood traf eine Sekunde vor Schluss den entscheidenden Korbleger. Foto: Sebastian Kahnert

DaShaun Wood traf eine Sekunde vor Schluss den entscheidenden Korbleger. Foto: Sebastian Kahnert

dpa

DaShaun Wood traf eine Sekunde vor Schluss den entscheidenden Korbleger. Foto: Sebastian Kahnert

Bonn/Berlin (dpa) - ALBA Berlin hat den ersten Schritt aus der Krise gemacht. Der Basketball-Vizemeister gewann nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen bei den Baskets Bonn knapp mit 92:91 (48:51) und feierte in einem hochklassigen Match den ersten Auswärtssieg seit dem 10. Dezember in Trier.

Die Berliner bleiben nach der Revanche für die Hinspielniederlage auf Rang vier. ALBA startete ohne seine immer noch verletzten Stamm-Center Yassin Idbihi und Torin Francis katastrophal in die Partie. Die Berliner erlaubten sich viele Fehler im Aufbauspiel, agierten zu unstrukturiert. In der Verteidigung ließen sie schnelle, einfache Punkte der Baskets zu. Hinzu kam eine kompakt agierende Deckung der Gastgeber, die zunächst nicht viel gegen den Vizemeister zuließen. Nach vier Minuten stand es 20:8 für Bonn, nach dem ersten Viertel führten die Hausherren 26:18.

Im dritten Viertel blieb es spannend. Die Bonner gingen mit 71:70 in den letzten Spielabschnitt. Derrick Allen, der als Ersatz-Center erneut bester Berliner war, brachte ALBA schließlich mit 77:73 in Front. Die Bonner blieben jedoch dran. Eine Sekunde vor Schluss erzielte DaShaun Wood das 92:91 für die Berliner. Das war der Sieg.

Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg hat die Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga verteidigt. Die Franken kamen am 19. Spieltag zu einem 88:79 bei den Phantoms Braunschweig und liegen mit 34:4 Punkten weiter vor ratiopharm Ulm (32:6).

Die Schwaben feierten einen ungefährdeten 74:52-Erfolg über den BBC Bayreuth. Auch der Tabellendritte Artland Dragons (28:10) blieb mit einem 95:85 bei Phoenix Hagen in der Erfolgsspur.

Einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf musste Schlusslicht BG Göttingen (4:34) mit einer 53:63-Heimpleite gegen Aufsteiger Baskets Würzburg hinnehmen. Bereits am Freitagabend hatte Bayern München im Rennen um einen Playoff-Platz beim 65:80 in Tübingen gepatzt.

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