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Bambergs Tibor Pleiss (l) verfolgt Charlerois Brent Wright, der den Ball hat.

Bambergs Tibor Pleiss (l) verfolgt Charlerois Brent Wright, der den Ball hat.

dpa

Bambergs Tibor Pleiss (l) verfolgt Charlerois Brent Wright, der den Ball hat.

Charleroi (dpa) - Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg muss sich vorzeitig aus der lukrativen Euroleague verabschieden. Nach katastrophaler zweiter Halbzeit verloren die Oberfranken unter Trainer Chris Fleming mit 61:75 (39:35) beim belgischen Club Spirou Charleroi.

Damit hat Bamberg nach der sechsten Niederlage keine Chancen mehr auf das Erreichen der nächsten Runde, denn es hat vor den letzten beiden Partien lediglich zwei Siege in der Vorrundengruppe B zu Buche stehen und ist damit Tabellenletzter.

Fünf Wochen nach dem Heimerfolg gegen den belgischen Meister zeigten die Oberfranken einmal mehr ihre beiden Euroleague-Gesichter. Zunächst legte Bamberg einen Traumstart hin und führte rasch mit elf Punkten Vorsprung. Doch dann lief plötzlich gar nichts mehr zusammen: Charleroi machte Punkt um Punkt und ging zu Beginn des zweiten Viertels sogar in Front.

Allerdings fingen sich die Brose Baskets zunächst und konnten bis zur Pause wieder einen knappen Vorsprung erkämpfen. Doch nach der Halbzeit gab es den endgültigen Bruch im Spiel des deutschen Double-Gewinners, mit 10:19 ging das dritte Viertel viel zu klar an die Hausherren. Im Schlussviertel bauten die Belgier, bei denen der frühere Bamberger Demond Mallet stark aufspielte, den Vorsprung dann Stück für Stück aus.

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