Unterlegen
ALBA und Dashaun Wood waren gegen Moskau chancenlos. Foto: Jörg Carstensen

ALBA und Dashaun Wood waren gegen Moskau chancenlos. Foto: Jörg Carstensen

dpa

ALBA und Dashaun Wood waren gegen Moskau chancenlos. Foto: Jörg Carstensen

Berlin (dpa) - Zwischen den Etats von ALBA Berlin und ZSKA Moskau liegen mehr als 35 Millionen Euro - dieser finanzielle Unterschied wurde auch auf dem Spielfeld deutlich.

Durch die erwartungsgemäße 57:75-Pleite gegen den russischen Topclub (44 Millionen Euro) in der Zwischenrunde der Basketball-Euroleague verschärfte sich die sportliche Krise bei den Berlinern (7,5). Wettbewerbsübergreifend stehen nun fünf Niederlagen in Serie für den Hauptstadtclub zu Buche. Diesen Negativlauf wollen die Berliner an diesem Sonntag stoppen, wenn es in der Liga gegen die Phantoms Braunschweig geht.

«Wir sollten nicht zu sehr am Boden zerstört sein vor dem Spiel gegen Braunschweig», sagte Berlins Trainer Sasa Obradovic. «Schon vor dem Spiel war Moskau einer der Favoriten auf den Euroleague-Titel für mich, aber nach diesem Spiel ohne Weems und andere wichtige Spieler, haben sie es verdient, als Hauptfavorit des Wettbewerbs zu gelten.»

Der Coach attestierte seinem Team «lange Charakter gezeigt» zu haben. DaShaun Wood war mit 18 Punkten der beste Werfer des achtfachen deutschen Meisters.

In Bobby Brown stellte ein ehemaliger ALBA-Profi mit 41 Zählern beim 98:92 von Montepaschi Siena bei Fenerbahce Istanbul den Punkterekord für ein Spiel in der Euroleague ein.

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