Bei den Weltmeisterschaften im Halbfinale an Cheng Shao Chieh aus Taiwan gescheitert.

Auf dem Weg in Richtung Olympia in London: Juliane Schenk.
Auf dem Weg in Richtung Olympia in London: Juliane Schenk.

Auf dem Weg in Richtung Olympia in London: Juliane Schenk.

dpa

Auf dem Weg in Richtung Olympia in London: Juliane Schenk.

London/Krefeld. Wer im nächsten Jahr in Krefeld die Wahl zum Sportler des Jahres gewinnt, zeichnet sich seit den Weltmeisterschaften in London ziemlich eindeutig ab. An Juliane Schenk dürfte kein Weg vorbeiführen. Trotz der verpatzten Finalchance feierte die deutsche Badminton-Meisterin mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der englischen Metropole den größten Erfolg ihrer Karriere.

„Leider konnte ich heute nicht alle Möglichkeiten ausspielen. Aber ich kann stolz sein auf das, was in London passiert ist. Bei den Weltmeisterschaften eine Bronzemedaille zu gewinnen, ist fantastisch“, sagte die 28 Jahre alte Krefelderin, die in der Bundesliga für EBT Berlin spielt. „Ich habe viele positive Erfahrungen gesammelt, die mir viel Motivation im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 geben.“ Olympia in London ist ihr großes Karriereziel, die Weltmeisterschaften sind da eine wichtige Durchgangsstation.

Nach dem souveränen Einzug ins Halbfinale fehlt die Konstanz

Nach dem souveränen Einzug ins Halbfinale war die Taiwanesin Cheng Shao Chieh zu stark für die dreimalige deutsche Meisterin. Die in London an Nummer neun gesetzte 28-Jährige verlor in nur 33 Minuten mit 18:21 und 6:21. Schenk konnte in der Wembley Arena nicht an die Leistungen der Vortage anknüpfen, ihr fehlte es an Konstanz und sie machte in der Vorschlussrunde zu viele Fehler. „Sie hat das Spiel früh an sich gerissen, und ich konnte nur noch mitspielen.

Dann wurde ich zunehmend ungeduldiger, ich wollte einfach zu viel“, kommentierte Juliane Schenk. Im Viertelfinale hatte sie der Dänin Tine Baun mit 21:9 und 21:11 keine Chance gelassen. Im letzten Jahr hatte die Krefelderin das Finale der Europameisterschaften in Manchester gegen Tine Baun noch mit 19:21, 21:14 und 18:21 verloren.

Am Sonntag sicherte sich die Chinesin Wang Yihan mit 21:15, 21:10 gegen Cheng Shao Chieh aus Taiwan den Weltmeistertitel. Bei den Herren stand erneut der Chinese Lin Dan auf dem Siegertreppchen ganz oben und gewann nach 2006, 2007 und 2009 seinen vierten Titel. Der Olympiasieger ist nach seinem Erfolg gegen den Malaysier Lee Chong Wei nun Rekord-Weltmeister.

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