Deutscher Ruder-Achter
Der Deutschland-Achter mit Felix Drahotta, (stehend l-r), Maximilian Munski, Maximilian Reinelt, Malte Jakschik und Steuermann Martin Sauer sowie Hannes Ocik (hockend l-r), Andreas Kuffner, Eric Johannesen und Richard Schmidt jubeln im August 2016 nach dem Gewinn der Silbermedaille im Achterfinale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Foto: Soeren Stache

Der Deutschland-Achter mit Felix Drahotta, (stehend l-r), Maximilian Munski, Maximilian Reinelt, Malte Jakschik und Steuermann Martin Sauer sowie Hannes Ocik (hockend l-r), Andreas Kuffner, Eric Johannesen und Richard Schmidt jubeln im August 2016 nach dem Gewinn der Silbermedaille im Achterfinale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Foto: Soeren Stache

dpa

Der Deutschland-Achter mit Felix Drahotta, (stehend l-r), Maximilian Munski, Maximilian Reinelt, Malte Jakschik und Steuermann Martin Sauer sowie Hannes Ocik (hockend l-r), Andreas Kuffner, Eric Johannesen und Richard Schmidt jubeln im August 2016 nach dem Gewinn der Silbermedaille im Achterfinale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Foto: Soeren Stache

Düsseldorf (dpa) - Nach Andreas Kuffner haben auch die Ruderer Maximilian Reinelt und Maximilian Munski aus dem erfolgreichen Deutschland-Achter ihren Rücktritt erklärt.

«Ich habe über die Hälfte meines Lebens Rudern als Leistungssport betrieben. Das nächste große Ziel wäre Tokio, da wäre ich gerne dabei gewesen. Aber es sind noch vier Jahre und irgendwann wird es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt», sagte der 28 Jahre alte Reinelt. Er will sich einer Mitteilung von Mittwoch zufolge künftig verstärkt seiner Karriere als angehender Arzt widmen.

Reinelt stammt aus Ulm und war seit 2010 fester Bestandteil des deutschen Paradebootes. Der zweimalige Weltmeister gewann in London 2012 Olympiagold und im Vorjahr in Rio de Janeiro Silber mit dem Achter. Auch der Lübecker Munski prägt eine Ära mit. Der 29 Jahre alte Lehramtsstudent der Uni Hamburg will im Sommer seinen Bachelor in Sonderpädagogik machen. «Es war die richtige Entscheidung, meine Laufbahn zu beenden. Ich habe jetzt neue Aufgaben und einen anderen Lebensrhythmus, bei dem ich spontan mal was unternehmen kann», sagt der zweimalige Vize-Weltmeister, der in Rio auch im Silber-Boot saß.

Bereits im Dezember hatte Kuffner seinen Rücktritt bekanntgegeben. Auch der 29 Jahre alte Niederbayer und Wirtschaftsingenieur will sich mehr um seine Berufslaufbahn kümmern. Für einen Abschied auf Zeit entschieden sich Eric Johannesen und Maximilian Korge. Johannesen konzentriert sich in diesem Jahr auf sein Studium. Korge, der in Rio im Vierer ruderte, legt gesundheitsbedingt ein Pausenjahr ein.

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