Brian McKeever (l) läuft mit seinem ersten Begleitläufer Erik Carleton. Foto: Valdrin Xhemaj
Brian McKeever (l) läuft mit seinem ersten Begleitläufer Erik Carleton. Foto: Valdrin Xhemaj

Brian McKeever (l) läuft mit seinem ersten Begleitläufer Erik Carleton. Foto: Valdrin Xhemaj

dpa

Brian McKeever (l) läuft mit seinem ersten Begleitläufer Erik Carleton. Foto: Valdrin Xhemaj

Krasnaja Poljana (dpa) - Brian McKeever hatte es auch nach dem Zieldurchlauf eilig. Die Ski in der einen und die Stöcke in der anderen Hand rannte Kanadas Langlauf-Star an Kameras und Mikrofonen vorbei in den Athletenbereich.

Schon in der Loipe war der sehbehinderte 34-Jährige nicht aufzuhalten: Er hängte im klassischen 20-Kilometer-Langlauf die Gegner meilenweit ab und gewann bei den Paralympics in Sotschi seine achte Goldmedaille.

Groß rausgekommen war McKeever vor vier Jahren. Trotz seiner Sehbehinderung war er für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver nominiert worden, wurde aber am Vorabend des 50-Kilometer-Rennens als Nummer fünf im Team aus der Startliste gestrichen. Bei den anschließenden Paralympics holte er dann dreimal Gold. Vor vier Jahren führte ihn sein Bruder Robin, der inzwischen sein Trainer ist.

In Sotschi nun brauchte er zwei Begleitläufer. Nach der Hälfte des Rennens löste Graham Nishikawa den ausgepumpten Erik Carleton ab. Dadurch tat sich ein unerwartetes Problem auf: Da auch die Helfer Medaillen bekommen, müssen erstmals drei goldene überreicht werden. «Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Es war eine Team-Medaille heute», sagte McKeever, «aber es ist noch eine ganze Woche Zeit und wir versuchen, noch mehr Medaillen zu holen.»

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