18 Minuten in Gladbach genügten, um Bremen in Trauer zu versetzen und die Verantwortlichen ratlos zurückzulassen. Bremens Krise ist auch eine der beiden maßgeblichen Macher an der Weser. Die Einkaufspolitik von Manager Klaus Allofs erfüllt nicht mehr internationalen Standard: Selbst wenn Özil, Marin und Pizarro Toptransfers sind. Aber drei überdurchschnittliche Spieler in drei Jahren reichen nicht, um Champions-League-Ansprüchen zu genügen. Trainer Thomas Schaaf fehlen personelle Alternativen. In Gladbach hießen sie Pasanen, Prödl, Husejinovic, Niemeyer - Namen, die Bremen nicht helfen können. Es scheint, als müsse sich Bremen auf weniger einstellen, als es zuletzt dachte, erreichen zu können.

stephan.esser@wz-plus.de

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