„Rebellen“ planen eine eigene Rennserie und wollen Fia-Chef Mosley stürzen.

Silverstone. Die Formel 1 steht nach einem Aufstand der Spitzenteams vor dem Aus. Acht Top-Rennställe, die der Teamvereinigung Fota angehören, kündigten am Freitag einen Rückzug aus der Königsklasse und eine eigene Rennserie an, die 2010 starten soll. Die Folgen sind noch nicht abzusehen. "Das ist das Ende der Formel 1. Eine neue Ära wird beginnen", erklärte der zweifache spanische Weltmeister Fernando Alonso.

Automobilweltverband Fia kündigt rechtliche Schritte an

Der Automobilweltverband Fia kündigte rechtliche Schritte gegen die PS-Dissidenten an. "Die Aktionen der Fota und im besonderen von Ferrari laufen auf ernsthafte Rechtsverletzungen hinaus", teilte der Verband mit. Bis zur gerichtlichen Klärung will die Fia die Starterliste mit den voraussichtlich 13 Namen für die Formel-1-WM 2010 zurückhalten und nicht wie geplant einen Tag vor dem Großen Preis von Großbritannien morgen (14 Uhr/ RTL) veröffentlichen.

Schlüsselfigur in dem Konflikt ist Fia-Chef Max Mosley, der die Teams mit seinen jährlichen Regeländerungen immer wieder provoziert hat. Die acht Top-Teams um Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber und Toyota wollen den Briten von der Verbandsspitze stürzen - möglichst schon kommenden Mittwoch auf der Sitzung des Fia-Weltrats.

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