Überflutetes Queensland
Zwar stehen noch weite Teile Queenslands unter Wasser. Doch einige wichtige Verkehrslinien und Einrichtungen konnten den Betrieb mittlerweile wieder aufnehmen.

Zwar stehen noch weite Teile Queenslands unter Wasser. Doch einige wichtige Verkehrslinien und Einrichtungen konnten den Betrieb mittlerweile wieder aufnehmen.

dpa

Zwar stehen noch weite Teile Queenslands unter Wasser. Doch einige wichtige Verkehrslinien und Einrichtungen konnten den Betrieb mittlerweile wieder aufnehmen.

München/Berlin (dpa/tmn) - Nach den schweren Überschwemmungen will Queensland möglichst rasch zur touristischen Normalität zurückkehren. Einige wichtige Verkehrslinien und Einrichtungen haben den Betrieb wieder aufgenommen.

Weite Teile des australischen Bundesstaates Queensland standen nach den schweren Überschwemmungen am Freitag (14. Januar) zwar weiter unter Wasser. Einige für Urlauber wichtige Verkehrslinien und Einrichtungen hätten jedoch den Betrieb wieder aufgenommen oder stünden kurz vor der Wiedereröffnung, teilte Queenslands Tourismusbüro in München mit.

So ist der für den Nord-Süd-Verkehr wichtige Bruce Highway nahe der Küste zum Beispiel an zahlreichen Stellen wieder für den Verkehr freigegeben. Auch der Bahnhof im Süden von Brisbane ist wieder geöffnet. Die «Sunlander»-Züge zwischen Brisbane und Cairns in Nord-Queensland sollen am Montag (17. Januar) erstmals wieder fahren.

Während sich das von der Flut besonders getroffene Brisbane ans Aufräumen macht, steht das Wasser weiterhin in Teilen des Outbacks. Gleiches gilt für Gegenden in Zentral- und Südwest-Queensland, die den Angaben zufolge eher selten von Urlaubern besucht werden. Noch bis zum 24. Januar geschlossen bleiben soll der Flughafen der Stadt Rockhampton. Alle anderen Flughäfen im Bundesstaat seien offen.

Nicht mit Einschränkungen rechnen müssten Touristen dagegen in vielen Küstenabschnitten wie auf den Whitsunday Islands, an der Gold Coast oder im tropischen Norden. Fraser Island ist dem Tourismusbüro zufolge gar nicht von den Fluten betroffen gewesen, die bis zum Freitag in Queensland mindestens 16 Todesopfer gefordert hatten.

Das Auswärtige Amt in Berlin rät in seinen zuletzt am Donnerstag (13. Januar) aktualisierten Reisehinweisen zu Australien weiterhin «dringend» davon ab, in die Hochwassergebiete in Queensland zu reisen. Deutsche Reiseveranstalter bieten Queensland-Gästen zum Teil weiterhin kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer