Anhängerin von Hugo Chávez
Chávez-Anhängerin beim Gebet für den kranken Präsidenten: Touristen sollten den Demonstrationen in Venezuela aus dem Weg gehen. Foto: Mario Lopez

Chávez-Anhängerin beim Gebet für den kranken Präsidenten: Touristen sollten den Demonstrationen in Venezuela aus dem Weg gehen. Foto: Mario Lopez

dpa

Chávez-Anhängerin beim Gebet für den kranken Präsidenten: Touristen sollten den Demonstrationen in Venezuela aus dem Weg gehen. Foto: Mario Lopez

Berlin (dpa/tmn) - Die Lage in Venezuela bleibt unübersichtlich. Großdemonstrationen sind geplant. Urlauber sollten sich von Menschenansammlungen fernhalten, rät das Auswärtige Amt.

Reisenden in Venezuela rät das Auswärtige Amt in Berlin zu erhöhter Vorsicht. Sie sollten sich von Menschenansammlungen fernhalten und die Nähe von Demonstrationen meiden, heißt es im aktualisierten Reisehinweis für das Land. Für Donnerstag (10. Januar) sind die Anhänger von Präsident Hugo Chávez zu einer Solidaritätskundgebung in der Innenstadt von Caracas aufgerufen. Auch in den kommenden Tagen sei mit Demonstrationen zu rechnen. Eigentlich hätte der im Oktober als Präsident wiedergewählte Chávez heute für eine neue sechsjährige Amtszeit vereidigt werden sollen. Wegen seiner Krebserkrankung ließ er den Termin aber absagen. Der Oberste Gerichtshof entschied, Chávez dürfe auch ohne neue Vereidigung im Amt bleiben.

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