Zerstörter Waggon nach dem Zugunglück bei Santiago de Compostela. Foto: Salvador Sas
Zerstörter Waggon nach dem Zugunglück bei Santiago de Compostela. Foto: Salvador Sas

Zerstörter Waggon nach dem Zugunglück bei Santiago de Compostela. Foto: Salvador Sas

dpa

Zerstörter Waggon nach dem Zugunglück bei Santiago de Compostela. Foto: Salvador Sas

Madrid (dpa/tmn) - Spanien steht wegen des schweren Zugunglücks bei Santiago de Compostela unter Schock. Die Pilgerstadt hat die Feierlichkeiten zum Jakobsfest abgesagt. Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke liegt lahm.

Nach dem schweren Zugunglück nahe der spanischen Pilgerstadt Santiago de Compostela müssen Bahnreisende mit Einschränkungen rechnen. Zwischen Santiago und der südöstlich davon gelegenen Stadt Ourense seien vorerst keine Züge mehr unterwegs, teilte die staatliche Bahngesellschaft Renfe mit. Es fahren nur noch Busse. Auf diesem Streckenabschnitt war am Mittwoch (24. Juli) ein Hochgeschwindigkeitszug auf der Fahrt von Madrid in Richtung der Küstenstadt Ferrol im Nordwesten Spaniens entgleist. Wie lange der Abschnitt gesperrt bleibt, ist bislang nicht bekannt.

Reisende, die für diesen Teil der Strecke ein Zugticket haben, bekommen von Renfe ihr Geld für die Fahrkarten zurück oder können kostenlos umbuchen. Einige Züge leitet die Bahngesellschaft um. Fernzüge von Barcelona zur Hafenstadt A Coruña in der Nähe von Ferrol beispielsweise fahren vorerst über Lugo östlich von Santiago.

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