Reisende am Flughafen Hamburg: Tui will das Geschäft mit Fernreisen ausbauen. Foto: Bodo Marks
Reisende am Flughafen Hamburg: Tui will das Geschäft mit Fernreisen ausbauen. Foto: Bodo Marks

Reisende am Flughafen Hamburg: Tui will das Geschäft mit Fernreisen ausbauen. Foto: Bodo Marks

dpa

Reisende am Flughafen Hamburg: Tui will das Geschäft mit Fernreisen ausbauen. Foto: Bodo Marks

Hamburg/Hannover (dpa) - Die Strecken-Streichungen von Air Berlin trafen den Hamburger Flughafen 2012 hart. Im Wettbewerb um Passagiere hilft nun ein Angebot von Tui: Ab Winter wird es von Hamburg aus Direktflüge in die Karibik und nach Mexiko geben.

Der größte deutsche Reiseveranstalter Tui will das Geschäft mit Fernreisen ausbauen und bietet künftig von Hamburg aus Direktflüge in die Dominikanische Republik, nach Mexiko und Barbados an. Mit dem Vollcharter bringe Tui von November an über die gesamte Wintersaison eine zusätzliche Kapazität von 35 000 Flugsitzen in den norddeutschen Markt, sagte Tui-Deutschland-Chef Christian Clemens in der Hansestadt. «Fernreisen gehört die Zukunft.» Derzeit liege der Marktanteil von Tui bei 15 Prozent. «Wir sehen großes Wachstumspotenzial.» Bislang gibt es von Hamburg aus noch keine Nonstop-Langstreckenflüge Richtung Karibik und Mexiko.

Da Tuifly kein eigenes Langsstrecken-Flugzeug besitzt, wird eine Boeing 767-300 vom niederländischen Schwesterunternehmen Arkefly eingesetzt. Deutschen Urlaubern werden 265 Sitze zur Verfügung stehen. Jeweils zwei Mal pro Woche geht es von Hamburg nach Punta Cana in die Karibik und nach Cancun auf die mexikanische Halbinsel Yucatan. Zusätzlich will Tui im wöchentlichen Wechsel Direktflüge nach Barbados und La Romana (Dominikanische Republik) anbieten. Das Unternehmen rechnet mit einer Auslastung von 96 Prozent. Bereits jetzt reisen jährlich etwa 50 000 Passagiere von Hamburg aus über einen Umsteige-Flughafen in die Karibik, hieß es. Mit den Hamburger Direktflügen würden die Fernziele auch für norddeutsche Familien mit Kindern attraktiver.

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