Lokführer streiken
Die Bahnkonkurrenz streikt. Betroffen ist dabei der Regionalverkehr.

Die Bahnkonkurrenz streikt. Betroffen ist dabei der Regionalverkehr.

dpa

Die Bahnkonkurrenz streikt. Betroffen ist dabei der Regionalverkehr.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lokführergewerkschaft GDL hat mit ihrem 47-Stunden-Streik bei den großen Konkurrenten der Deutschen Bahn begonnen. Bis Samstagmorgen (2.4.) um 2.00 Uhr sollen in ganz Deutschland bei vielen regionalen Anbietern die Züge stillstehen.

Der Ausstand habe wie geplant um 3.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag angefangen, sagte der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter. Der Streik solle deutlich machen, dass die Lokführer bereit seien, für ihre Ziele zu kämpfen. «Unsere Ziele sind nicht Streiks, unsere Ziele sind die Rahmentarifverträge.»

Betroffen sind die großen Verkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Veolia, Hessische Landesbahn sowie ihre Töchter - nicht aber die Deutsche Bahn AG (DB), mit der die GDL wieder verhandelt. Ein Schwerpunkt des Streiks wird nach GDL-Angaben Norddeutschland sein. Es ist die zweite Streikwelle in dieser Woche.

Vom Streik ausgenommen ist auch der Bahn-Konkurrent Keolis. Das Unternehmen habe ohne Vorbedingungen die Bereitschaft zu Verhandlungen für einen inhaltsgleichen Rahmentarifvertrag für Lokführer und die dazugehörige Verknüpfung mit einem Haustarifvertrag erklärt, teilte die GDL am Mittwochabend mit.

Service-Hotlines:

- Abelio: 01803/224567

- Harz-Elbe-Express: 03941/678333

- Hessische Landesbahnen: 0180/57684636

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