Wegen des anhaltenden Regens besteht auf Rügen die Gefahr neuer Abbrüche an den Steilküsten. (Foto: Stefan Sauer)
Wegen des anhaltenden Regens besteht auf Rügen die Gefahr neuer Abbrüche an den Steilküsten. (Foto: Stefan Sauer)

Wegen des anhaltenden Regens besteht auf Rügen die Gefahr neuer Abbrüche an den Steilküsten. (Foto: Stefan Sauer)

dpa

Wegen des anhaltenden Regens besteht auf Rügen die Gefahr neuer Abbrüche an den Steilküsten. (Foto: Stefan Sauer)

Sassnitz (dpa) - Auf Rügen besteht an den Steilküsten weiterhin die Gefahr neuer Abbrüche, warnt der Geologe Ingolf Stodian. Urlauber sollen mit zusätzlichen Schildern gewarnt werden. Hysterie sei aber nicht angebracht.

Auf der Ostsee-Insel Rügen besteht an den Steilküsten wegen des anhaltenden Regens weiter die Gefahr neuer Abbrüche. Strandbesucher müssen deshalb besonders vorsichtig sein, sagte der Leiter des Nationalparkes Jasmund auf Rügen, Ingolf Stodian, am Montag (2. Januar) in Sassnitz. Mit zusätzlichen größeren Warnschildern an den Steiluferabgängen will man die Rügen-Besucher warnen. Der Geologe warnte aber auch vor Hysterie. «Anfang 2011 hatten wir durch den vielen Schnee deutlich mehr Abbrüche.» Der jüngste Abbruch an den Wissower Klinken am Samstag habe ganze zwei Quadratmeter betroffen. Durch den Unfall vor einer Woche bei Kap Arkona, bei dem eine Zehnjährige verschüttet wurde, seien die Menschen derzeit besonders sensibilisiert.

Nach Untersuchungen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie verfügt Rügen als einzige deutsche Ostseeinsel über verschiedene gepresste Lagen - darunter auch lockeres Gestein - die bei bestimmten Wetterbedingungen ins Rutschen geraten. «Jetzt ist der Boden gut durchfeuchtet, so dass gerade Sande ins Rutschen geraten», erklärte Stodian. Bei Sassnitz ist das Steilufer im Bereich des Hengstes abgesperrt worden.

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