Damit der Spaß im Urlaub nicht zu kurz kommt, sollte die Skiausrüstung perfekt abgestimmt sein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)
Damit der Spaß im Urlaub nicht zu kurz kommt, sollte die Skiausrüstung perfekt abgestimmt sein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

Damit der Spaß im Urlaub nicht zu kurz kommt, sollte die Skiausrüstung perfekt abgestimmt sein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

dpa

Damit der Spaß im Urlaub nicht zu kurz kommt, sollte die Skiausrüstung perfekt abgestimmt sein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

Planegg/Wolfratshausen (dpa/tmn) - Skifahrer sind jetzt wieder in ihrem Element. Doch vor dem Winterurlaub sollten sie daran denken, ihre Skibindungen neu einstellen zu lassen. Tipps zum Schuhkauf, hat Skiexperte Alexander Dillig vom Deutschen Skilehrerverband.

Skibindungen einstellen lassen

Wintersportler sollten die Bindung ihrer Ski vor dem ersten Fahren im Fachgeschäft prüfen lassen. Denn nach der Sommerpause können sich die Auslösewerte verändert haben, warnt der Deutsche Skiverband (DSV) in Planegg. Und das kann gefährlich sein: Laut einer Untersuchung der Stiftung Sicherheit im Skisport und des DSV ist fehlerhafte Ausrüstung der Grund für jeden fünften Skiunfall. Wichtig sei, beide Skischuhe zum Sportfachhändler mitzunehmen. Denn nur so lasse sich die Bindung korrekt einstellen.

Zehen dürfen im offenen Skischuh vorn anstoßen

Ein Skischuh ist keineswegs zu klein, wenn die Zehen vorne anstoßen. Er hat vielmehr die richtige Größe, wenn Skifahrer im offenen Schuh aufrecht stehen und dabei mit den Zehen innen die Schuhspitze berühren. Gerade unerfahrene Skifahrer gingen oft davon aus, dass der Schuh dann zu klein ist, sagt Alexander Dillig vom Deutschen Skilehrerverband. Das sei ein Irrtum. Denn das Schließen der Schnallen und das automatische In-die-Knie-Gehen auf der Piste ziehe die Ferse automatisch nach hinten, so dass die Zehen vorne genügend Spielraum hätten.

Einen großen Fehler begingen nach Ansicht des Experten auch Skifahrer, die zur Schuhanprobe extra zwei Paar Socken übereinander ziehen, um auf der Piste keine kalten Füße zu bekommen. «Viele wählen deshalb ihren Skischuh ein bis zwei Nummern zu groß aus.» Das verringere allerdings den Halt. Deshalb schnalle der Träger seinen zu großen Schuh enger. «Das sorgt aber nicht für den nötigen Halt, sondern der Fuß wird einfach nur gequetscht, und das Blut kann nicht mehr vernünftig zirkulieren», erklärt Dillig. Und das sorge letztlich auch für kalte Füße. Mit eng anliegenden Funktionsskisocken sei ein zweites Paar Strümpfe gar nicht notwendig.

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