Bremer Samba-Karneval
Bald steigt wieder der Bremer Samba-Karneval. Archivfoto: Carmen Jaspersen

Bald steigt wieder der Bremer Samba-Karneval. Archivfoto: Carmen Jaspersen

dpa

Bald steigt wieder der Bremer Samba-Karneval. Archivfoto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa/tmn) - Bunt und laut wird es bald in Bremen zugehen. Dort findet Deutschlands größter Samba-Karneval statt. Für Wintersportler hat in Oberaudorf die erste Rodelschule eröffnet. Und auf Kunst-Fans warten in Berlin und Schwerin neue Ausstellungen.

Deutschlands größter Samba-Karneval in Bremen

Bei Deutschlands größtem Samba-Karneval geht es in Bremen wieder hoch her. Über 100 Gruppen bieten laut der Bremer Touristik-Zentrale den Schaulustigen am 22. Februar ein buntes Programm: Sambatänzerinnen, Stelzenläufer, brasilianische Percussion und afrikanische Trommeln. Vier Freiluft-Bühnen säumen den Weg des Umzugs. Informationen sind unter Tel.: 0421/308 00 10 erhältlich.

Deutschlands erste Rodelschule

Wie Rodelfans ihren Schlitten richtig in die Kurven legen, müssen sie sich nicht mehr selber beibringen. In Deutschlands erster Rodelschule in Oberaudorf erhalten die Wintersportler Praxiswissen für eine sichere Abfahrt auf Kufen. Das teilt das Chiemsee-Alpenland Infocenter für Touristen mit. Der zweieinhalbstündige Kurs findet auf der ersten vom TÜV geprüften Rodelbahn Deutschlands statt. «Die Bahn ist 3,2 Kilometer lang und auch für Anfänger geeignet», sagt Claudia Kreier vom Chiemsee-Alpenland Infocenter. Kinder können ab neun Jahren teilnehmen. Los geht es an der Bergstation Hocheck, Liftgebühren und Leihrodel sind in der Kursgebühr von 35 Euro inbegriffen.

Museum in Schwerin zeigt romantische Fluxus-Künstler

Den Bogen von der Romantik des 19. Jahrhunderts zur Fluxus-Kunst spannt eine neue Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin. Vom 14. März bis 8. Juni zeigt sie, dass Fluxus-Vertreter wie Geoffrey Hendricks oder George Maciunas ähnliche Ideale und Utopien hatten wie Künstler der Romantik, etwa Caspar David Friedrich. Etliche Fluxus-Künstler, die mit Performances und Aktionskunst von sich reden machten, kehrten in den 60er Jahren der USA den Rücken und kamen nicht zuletzt nach Deutschland, wo rund 150 Jahre zuvor die Romantiker die Regeln des Kunstbetriebs auf den Kopf gestellt hatten.

Werkschau zum 100. Geburtstag von K.O. Götz

Explodierende Formen und Farben - die abstrakten Werke von K.O. Götz sind voller Kraft und Leidenschaft. Zu seinem 100. Geburtstag ehrt die Berliner Neue Nationalgalerie den Künstler mit einer großen Werkschau. Mehr als 70, meist großformatige Arbeiten des gebürtigen Aacheners sind unter dem Titel «K.O. Götz» bis zum 2. März zu sehen. Die Schau umfasst Werke aus allen Schaffensphasen des seit acht Jahrzehnten kreativen Götz, der zu den Hauptvertretern des deutschen Informel gehört.

Kühle Kunstwerke bis zum Sommer

In Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen ist die 11. Eiswelt eröffnet worden. Für die Ausstellung «Expedition ins ewige Eis» haben 17 Künstler aus Russland, der Ukraine, Polen, Frankreich, Bulgarien, Lettland und Litauen 20 Kunstwerke geschaffen. Sie verarbeiteten rund 290 Tonnen Eis, das extra in einer polnischen Eisfabrik - in einer milchigen und einer klaren Version - hergestellt wurde. Aus den 2100 Eisblöcken wurden auch meterhohe Reliefs gestaltet. Wie in den Vorjahren werden weit mehr als 100 000 Besucher erwartet. Die wichtigste Neuerung ist, dass die Eiswelt erst Ende August schließen wird.

Auch Dresden erhebt Bettensteuer

Berlin, Hamburg - und jetzt Dresden: Ab 1. Februar müssen Touristen beim Übernachten in der Stadt eine Kurtaxe zahlen. Sie beträgt 1,30 Euro pro Übernachtung. Ausgenommen sind laut der Stadtverwaltung lediglich private Übernachtungen bei Verwandten sowie in Krankenhäusern. Auch Kinder sind bis zu ihrer Volljährigkeit befreit. Im Gegensatz zum Beispiel zu Berlin müssen in Dresden auch Geschäftsreisende zahlen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2012 untersagt, Geschäftsreisende zur Kasse zu bitten. Die Stadtverwaltung in Dresden argumentiert nun, dass Kongresse und Tagungen immer genug Raum lassen, um sich in der Stadt umzusehen und die kulturellen Einrichtungen zu nutzen.

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