Manila (dpa/tmn) - Ein Jahrhunderte alter Friedhof im Regenwald bei Mulanay auf den Philippinen soll zur Touristenattraktion werden. Archäologen haben dort unter anderem mehr als 15 Särge, Knochenreste und Grabbeigaben entdeckt.

Die Fundstücke sind nach Einschätzung der Wissenschaftler mehr als 1000 Jahre alt. Die Tourismusbehörde hat die Grabanlagen unter Schutz gestellt. Denn in den 1970er und 1980er Jahren wurden die Gräber schon einmal geplündert.

Wie historisch bedeutsam die Grabmäler sind, wurde erst nach einer Expedition im vergangenen Jahr bekannt. Die Grabstätte rund 225 südöstlich von Manila sei eine der ältesten auf den Philippinen, so das regionale Tourismusbüro. Die Ausgrabungsstätte ist insgesamt rund 1000 Quadratmeter groß.

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