Philippinische Flagge
Vor Reisen in bestimmte Regionen warnt das Auswärtige Amt. Foto: Francis R. Malasig/EPA/dpa

Vor Reisen in bestimmte Regionen warnt das Auswärtige Amt. Foto: Francis R. Malasig/EPA/dpa

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Berlin/Manila (dpa/tmn) - Nach der Ermordung eines Deutschen auf den Philippinen hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für mehrere Teile des Landes ausgegeben.

Das gilt laut Reise- und Sicherheitshinweis für Zentral- und Westmindanao, die Mindanao-See, die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie die südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi Tawi, Turtle Islands und alle Sulu-Inseln zwischen Mindanao und Ost-Malaysia. Es bestehe akute Entführungsgefahr. Abgeraten wird auch von allen nicht erforderlichen Reisen in andere Regionen Mindanaos.

In den beschriebenen Gebieten im Süden der Philippinen ist seit Jahren die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv. Sie hatte einen 70 Jahre alten Deutschen nach mehr als drei Monaten Geiselhaft enthauptet. Der Mann war Anfang November entführt worden, als er zusammen mit seiner Lebensgefährtin in den Gewässern zwischen den Philippinen und Malaysia unterwegs war. Die 59 Jahre alte Frau wurde bei dem Überfall erschossen.

Bereits zuvor riet das Auswärtige Amt vor Reisen in die gefährlichen Gewässer ab. Die Reisewarnung ist noch einmal eine Verschärfung des Sicherheitshinweises.

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