Auf vielen Autobahnen im Land ging am Freitag zeitweise nichts mehr: Bis zu 140 Staus waren gemeldet.

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NRW startete mit langen Staus ins Pfingstwochenende.

NRW startete mit langen Staus ins Pfingstwochenende.

dpa

NRW startete mit langen Staus ins Pfingstwochenende.

Düsseldorf. NRW ist mit Mega-Staus ins Pfingstwochenende gestartet: Noch um 19 Uhr meldete der WDR-Verkehrsfunk 119 Kilometer Stau – so viel wie sonst an mittelschlechten Tagen im morgendlichen Berufsverkehr. Vor allem auf der A3 Richtung Süden, der A44 Richtung Osten (eine beliebte Route in Richtung Berlin) und auf den Bahnen Richtung Holland wurde es zeitweise eng.

Auf der A3 behinderte am Abend ein Unfall bei Leverkusen den Verkehr – sieben Kilometer Stau meldete der WDR gegen 19 Uhr. Ein weiterer Unfall bremste zeitgleich Reisende Richtung Berlin auf der A2 aus.

Am Freitagnachmittag mussten die Autofahrer in NRW noch weit mehr Geduld aufbringen: Wegen in der Spitze bis zu 140 Störungen und Hunderter Kilometer Stau war die Staukarte des öffentlich-rechtlichen Senders auf vielen Strecken lange Zeit tiefrot gefärbt. Bundesweit registrierte der ADAC bis zu 500 Staumeldungen.

Vor Pfingsten immer hohe Staugefahr

Das Pfingstwochenende  gehört traditionell zu den staureichen Zeiten des Jahres: Viele Deutsche nutzen das verlängerte Wochenende für Kurztrips. In NRW ist der Montag frei. Einige anderen Bundesländer nehmen noch den Dienstag dazu – oder machen gleich richtige Pfingstferien.

Im vergangenen Jahr sei der Freitag vor Pfingsten einer der schlimmsten Stautage gewesen, so der ADAC: „Der Freitag ist Hauptreisetag“.

Am Samstag rechnet der ADAC mit einer etwas ruhigeren Lage. Allerdings beginnen in Berlin, Bayern und Baden-Württemberg die Ferien. „Vor allem deshalb ist hier auch mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.“ Vor allem im Süden dürfte es damit noch einmal eng werden. ger (mit Material von dpa)
 

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