«Quantum of the Seas»
Unterhaltung pur: Die «Quantum of the Seas» hat sogar einen Autoscooter an Bord. Foto: Royal Caribbean Cruise Line

Unterhaltung pur: Die «Quantum of the Seas» hat sogar einen Autoscooter an Bord. Foto: Royal Caribbean Cruise Line

Auf der «Quantum of the Seas» kommen die Passagiere hoch hinaus: Die Kapsel «North Star» bringt die Reisenden bis auf 90 Meter Höhe. Foto: Royal Caribbean Cruise Line

Im November wird die «Quantum of the Seas» in New York getauft. Ihre Jungfernfahrt führt sie auf die Bahamas. Foto: Royal Caribbean Cruise Line

dpa, Bild 1 von 3

Unterhaltung pur: Die «Quantum of the Seas» hat sogar einen Autoscooter an Bord. Foto: Royal Caribbean Cruise Line

Berlin (dpa/tmn) - Es wird viel gebaut: Die «Quantum of the Seas» - das größte Kreuzfahrtschiff aus Deutschland - soll im September die Werft verlassen. Derweil bekommen einige Schiffe der Norwegian Cruise Line Abgasfilter. Und die «Costa Diadema» wird früher fertig.

Endspurt für größtes Schiff aus Deutschland

Das größte jemals in Deutschland gebaute Schiff geht auf die Zielgerade: Im September soll die «Quantum of the Seas» die Meyer Werft in Papenburg verlassen. Mitte November steht dann die Taufe in New York auf dem Programm, teilte die Reederei Royal Caribbean mit. Die Jungfernfahrt führt ab dem 23. November auf die Bahamas. Die Karibik wird auch zunächst das Hauptfahrtgebiet der «Quantum of the Seas» werden. Geplant sind Trips mit einer Dauer von sieben oder acht Tagen ab New York. Als Zielgruppe hat die Reederei internationale Gäste im Blick, die einen Städtetrip nach New York mit einer Kreuzfahrt verbinden möchten. Highlights auf dem für maximal 4180 Passagiere ausgelegten Schiff sind ein Windkanal, in dem Fallschirmspringen simuliert werden kann, ein Autoscooter sowie eine «North Star» genannte Kapsel an einem schwenkbaren Arm. Diese bringt Passagiere auf 90 Meter Höhe.

Schiffe von Norwegian Cruise Line bekommen Abgasfilter

Norwegian Cruise Line rüstet sechs ihrer Schiffe mit Abgasfiltern nach. Die sogenannten Scrubber werden auf der «Breakaway», «Dawn», «Jewel», «Gem», «Pearl» und «Sun» eingebaut, teilt die Reederei mit. Die Arbeiten beginnen in diesem Frühjahr und sollen bis 2016 abgeschlossen sein. Die beiden Neubauten von Norwegian Cruise Line, die «Escape» und die «Bliss», die 2015 und 2017 an den Start gehen, sollen die Abgasfilter ebenfalls erhalten. Die Scrubber sollen vor allem Schwefeloxide aus dem Abgas filtern. Umweltschützer kritisieren die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen seit längerem. Zudem verpflichten Auflagen der Internationalen Maritime Organisation (IMO) Reedereien dazu, in Etappen bis 2020 ihre Schadstoffemissionen noch stärker zu reduzieren. Sie unternehmen deshalb einiges, um ihre Schiffe umweltfreundlicher zu machen.

Neues Schiff von Ponant heißt «Le Lyrial»

Das neue Schiff der Luxusreederei Ponant wird «Le Lyrial» heißen. Die Jacht mit 122 Kabinen wird im Frühjahr 2015 zur Flotte stoßen, teilte das Unternehmen mit. Sie ist ein Schwesterschiff zur «Boréal», «Austral» und «Soléal». In der Premierensaison soll sie zunächst im Mittelmeer und später in der Antarktis fahren.

«Costa Diadema»: Jungfernfahrt ab Triest

Die «Costa Diadema» wird etwas früher als geplant fertig. Deshalb wurde auch die Jungfernfahrt vorverlegt. Sie startet am 1. November in Triest. Über Dubrovnik, Korfu und Malta geht es nach Genua. Dort wird das neue Flaggschiff von Costa am 7. November erwartet, teilt die Reederei mit. Nach der Jungfernfahrt stehen ab dem 8. November drei besondere Fahrten auf dem Programm, unter anderem werden dabei Florenz, Pisa und Neapel angelaufen. Ab dem 29. November gibt es dann für den Rest des Winters siebentägige Fahrten im westlichen Mittelmeer. Tauftermin- und Taufort für die «Costa Diadema» stehen nach Angaben einer Sprecherin noch nicht fest.

«FTI Berlin» heißt künftig wieder MS «Berlin»

Die «FTI Berlin» bekommt ihren alten Namen zurück: Das Kreuzfahrtschiff heißt künftig wieder MS «Berlin», teilt der Reiseveranstalter FTI mit. «Viele Gäste spüren aufgrund der langen Geschichte des Schiffs und seiner Bekanntheit eine gewisse emotionale Bindung», erklärte FTI-Cruises-Geschäftsführer Alexander Gessl. «Die Rückkehr zum alten Namen trägt dazu bei, für sie die Nostalgie vergangener Tage wieder aufleben zu lassen.» Zwischen März und November stehen elf Fahrten im Mittelmeer, in der Nordsee und im Schwarzen Meer auf dem Programm. Die «FTI Berlin» war in den 1980er und 1990er Jahren in 21 Folgen das «ZDF-Traumschiff» und bietet heute Platz für 400 Passagiere. Seit 2012 fährt das Schiff für FTI Cruises, dem Kreuzfahrt-Tochterunternehmen des Veranstalters. Die Münchener wollten den Namen MS «Berlin» eigentlich schon damals verwenden, allerdings gab es rechtliche Probleme.

Croisi Europe fährt ab 2015 auf der Loire

Die Reederei Croisi Europe baut ein Flusskreuzfahrtschiff mit Schaufelrädern. Es soll ab 2015 als «Loire Princess» auf der Loire unterwegs sein, teilt das Unternehmen mit. Das Schiff soll 90 Meter lang, 15 Meter breit und drei Decks hoch sein. Bis zu 96 Passagiere finden auf ihm Platz. Geplant sind sechs bis achte Tage lange Reisen von Nantes aus zu den berühmten Loire-Schlössern.

Ponant bietet Ozeanien-Kreuzfahrten an

Die Reederei Compagnie du Ponant bietet jetzt Kreuzfahrten zu Zielen in Australien und Ozeanien an. Auf sieben Routen fährt der Luxusliner «L'Austral» in der Wintersaison 2014/15 Orte wie Darwin, Sydney und Melbourne in Australien oder Auckland in Neuseeland an. Am Great Barrier Reef können Passagiere schnorcheln. Die Ozeanien-Tour ist auch mit einer auf Bali beginnenden Kreuzfahrt durch die Inselwelt Indonesiens kombinierbar, bei der weitere Stopps auf Komodo und den Lizard-Islands vorgesehen sind. Die Reisen sind ab sofort buchbar.

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