Peking (dpa/tmn) - Eine neue, knapp acht Meter hohe Statue des Philosophen Konfuzius überblickt den Tiananmen-Platz in Peking. Die 17 Tonnen schwere Bronzestatue wurde am Dienstag (11.1.) am Eingang des sanierten Nationalmuseums auf der Ostseite des Platzes enthüllt.

Konfuzius repräsentiere die traditionelle chinesische Kultur und sei ihre Visitenkarte in der Welt, erklärte Museumsdirektor Lu Zhangshen. Die Statue solle die Menschen dazu bringen, mehr über die Kultur und den Konfuzianismus nachzudenken.

Konfuzius soll von 551 bis 479 vor Christus gelebt haben. Seine Lehre war im kommunistischen China einst als «feudale Ideologie» geächtet. In den vergangenen Jahren kommt sie wieder zu Ehren: Die Regierung Chinas hat weltweit rund 300 Konfuzius-Institute eröffnet.

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