York (dpa/tmn) - Das Wikinger-Museum in der nordenglischen Stadt York zeigt die Skelette zweier Wikinger. Sie hatten über 1000 Jahre tief unter der Erde gelegen. Entdeckt wurden sie bei einer Ausgrabung an der bekannten Wikinger-Fundstätte Coppergate vor knapp 30 Jahren.

Einer der Schädel musste an der Universität von Dundee aufwendig rekonstruiert werden. Ab 19. Februar werden die beiden Skelette nun erstmals in der neuen Galerie «Investigate Coppergate» im «Jorvik Viking Centre» zu sehen sein, teilte das Museum mit. Mit Hilfe der beiden Skelette lässt sich das Leben und Leiden der Wikinger noch genauer nachzeichnen. Die Verletzungen und Schiefstellungen der Knochen beispielsweise geben Wissenschaftlern Aufschluss über den Alltag der Menschen. York, das in Zeiten der Wikinger Jorvik hieß, zählt zu den wichtigsten Gründungen der Nordmänner in Großbritannien.

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