Demonstration in Manama
Demonstration von oppositionellen Frauen Manama: Touristen sollten sich von Menschenansammlungen in Bahrain fernhalten. Foto: Mazen Mahdi

Demonstration von oppositionellen Frauen Manama: Touristen sollten sich von Menschenansammlungen in Bahrain fernhalten. Foto: Mazen Mahdi

dpa

Demonstration von oppositionellen Frauen Manama: Touristen sollten sich von Menschenansammlungen in Bahrain fernhalten. Foto: Mazen Mahdi

Berlin (dpa/tmn) - Zum zweiten Jahrestag der Massenproteste in Bahrain sollten sich Reisende auf viele Demonstrationen in dem Land einstellen. Das Auswärtige Amt rechnet mit Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei vor allem in den Tagen um den 14. Februar.

Vor zwei Jahren gingen in Bahrain am 14. Februar Anhänger der mehrheitlich schiitischen Opposition für Reformen auf die Straße. Seitdem kommt es in dem arabischen Land immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen. Urlauber sollten Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden, rät das Auswärtige Amt in Berlin.

Betroffen seien vor allem Stadtteile und Ortschaften mit überwiegend schiitischer Bevölkerung. Die Demonstranten errichten nach Angaben des Amtes vielerorts Straßensperren, etwa aus brennenden Autoreifen, die den öffentlichen Verkehr zum Teil erheblich beeinträchtigen. Touristen sollten in Bahrain zurückhaltend auftreten und auf die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen Rücksicht nehmen.

Service:

In Notfällen erreichen Deutsche den Bereitschaftsdienst der Botschaft in der Hauptstadt Manama unter der Telefonnummer 00973/394 585 37.

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