Langes Warten nach dem Urlaub: Mehr als 300 Fluggäste der Airline Condor sitzen am Flughafen auf Mallorca fest. Zwei Maschinen nach Düsseldorf und Köln sind 30 und 50 Stunden verspätet.

Eine Condor-MAschine (Archivbild) bereitet Probleme.
Eine Condor-MAschine (Archivbild) bereitet Probleme.

Eine Condor-MAschine (Archivbild) bereitet Probleme.

dpa

Eine Condor-MAschine (Archivbild) bereitet Probleme.

Köln. Mehr als 300 Condor-Fluggäste nach Düsseldorf und Köln haben ihren Mallorca-Urlaub am Wochenende unfreiwillig verlängern müssen. Eine Maschine, die am Sonntagmorgen nach Düsseldorf fliegen sollte, ist mit knapp 30 Stunden Verspätung am Montagnachmittag in Palma gestartet. Auf dem vorherigen Flug sei ein Vogel ins Triebwerk gelangt, weshalb dieses untersucht worden sei, sagte ein Condor-Sprecher. Betroffen waren 161 Passagiere.

Ein weiterer Flug, der 162 Urlauber bereits am späten Samstagabend zurück nach Köln bringen sollte, hatte sogar mehr als 50 Stunden Verspätung. Eine angeforderte Ersatzmaschine sollte nach Angaben eines Sprechers erst in der Nacht zum Dienstag um 1.45 Uhr abheben.

Der Flug DE1539 nach Köln hatte am Samstag wegen technischer Probleme nicht starten können. Die Reparaturarbeiten dauerten jedoch auch am Montag noch an, deswegen wollte Condor ein anderes Flugzeug einsetzen. Die Ersatzmaschine startete am Montagnachmittag mit 93 Passagieren in Frankfurt. Auch dieser Flug hatte den Angaben zufolge fast zwei Tage Verspätung.

Die wartenden Fluggäste wurden in Hotels untergebracht. Einer von ihnen, David Remmler aus Siegburg bei Bonn, sagte, der angekündigte Weiterflug nach Köln sei am Sonntag beinahe stündlich verschoben worden. «Wir wurden von Gate zu Gate geschickt», sagte der 39-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Nach mehr als zehn Stunden am Flughafen seien sie gegen 18.00 Uhr in ein anderes Hotel gebracht worden.

Schon am Wochenende hatte Condor versucht, auch bei anderen Airlines eine Ersatzmaschine anzumieten oder die Passagiere umzubuchen - vergeblich. Der Sprecher entschuldigte sich bei den Fluggästen. dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer