Autobahn-Maut
Lange Schlangen vor der Maut-Stelle: Praktisch, wenn der Autofahrer die Fahrspur «Télépéage» nutzen kann. Foto: Alexander Becher

Lange Schlangen vor der Maut-Stelle: Praktisch, wenn der Autofahrer die Fahrspur «Télépéage» nutzen kann. Foto: Alexander Becher

dpa

Lange Schlangen vor der Maut-Stelle: Praktisch, wenn der Autofahrer die Fahrspur «Télépéage» nutzen kann. Foto: Alexander Becher

München (dpa/tmn) - Der Urlaub an der Côte d'Azur ist vorüber, doch noch steht die Rückreise mit dem Auto an. Die Fahrt lässt sich erheblich beschleunigen, wenn der Urlauber nicht an den Mautstellen anhalten muss. Es muss dafür das elektronische System nutzen.

Kein Schlangestehen: Deutsche Urlauber in Frankreich können die Autobahn-Maut auch elektronisch bezahlen. Das bieten inzwischen mehrere Unternehmen an. Tolltickets zum Beispiel vermietet die passenden Mautboxen nach eigenen Angaben bereits seit einigen Jahren für mehrere Länder in Europa, darunter auch für Frankreich. Seit kurzem bietet den Service auch BIP & Go für deutsche Urlauber an. Dafür müssen sich Autofahrer registrieren und ihre Bankverbindung hinterlegen. Danach erhalten sie einen Chip, den sie an der Windschutzscheibe befestigen.

An den Mautstationen dürfen sie dann die speziell gekennzeichneten Fahrspuren (Télépéage) nutzen. Die Gebühren werden automatisch gespeichert, der Autofahrer erhält monatlich eine Abrechnung, das Geld wird vom Konto abgebucht. Die Chips sind auch für kürzere Zeiträume bestellbar - für einen Monat zum Beispiel kostet ein Chip 1,60 Euro. Bei Tolltickets kostet die Mautbox einmalig für 21 Tage 4,50 Euro. Danach werden 0,25 Euro pro Tag fällig. Ebenso werden Urlaubern 9 Prozent der Maut als Servicegebühr berechnet.

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