Die Pilotenstreiks bei der Lufthansa gehen am 30. November weiter. Foto: Stefan Puchner
Die Pilotenstreiks bei der Lufthansa gehen am 30. November weiter. Foto: Stefan Puchner

Die Pilotenstreiks bei der Lufthansa gehen am 30. November weiter. Foto: Stefan Puchner

dpa

Die Pilotenstreiks bei der Lufthansa gehen am 30. November weiter. Foto: Stefan Puchner

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Piloten der Lufthansa sind am Mittwoch (30. November) erneut in einen Streik getreten. Es werden 890 Verbindungen mit 98 000 Passagieren ausfallen. Auch danach sind Streiks möglich, betonte die Vereinigung Cockpit (VC). Die wichtigsten Infos für Betroffene zusammengefasst:

Wohin kann ich mich wenden?

Passagiere erreichen Lufthansa unter 0800/850 60 70 (kostenlos aus dem Festnetz, Mobilfunk abweichend). Ob ihr Flug betroffen ist, sehen sie auf Lufthansa.com unter der Rubrik «Flugstatus».

Kann ich meinen Flug umbuchen oder stornieren?

Bei gestrichenen Flügen dürfen Kunden ihr Ticket kostenlos stornieren oder umbuchen. Letzteres gilt für Flüge bis zum heutigen Mittwoch auch, wenn sie nicht vom Streik betroffen sind. Dies betrifft Buchungen bei Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines ab oder nach Frankfurt, München oder Düsseldorf, bei denen die Tickets bis zum 28. November ausgestellt wurden. Der neue Reisezeitpunkt muss dabei vor dem 31. März 2017 liegen und der Originaltarif beibehalten werden. Bei innerdeutschen Verbindungen können Kunden auf die Deutsche Bahn ausweichen. Dafür lässt sich das Ticket unter «Meine Buchungen» in eine Bahnfahrkarte umwandeln.

Kann ich jetzt Lufthansa-Flüge an Weihnachten vorsorglich stornieren?

Nein. Fluggäste können Flüge außerhalb des Streikzeitraums laut einer Lufthansa-Sprecherin nicht auf Verdacht gebührenfrei stornieren oder umbuchen. Wer also im Besitz eines Tickets für einen Flug in einigen Tagen oder Wochen ist, kann es nicht aus Angst vor einem Andauern des Streiks kostenfrei zurückgeben.

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