Worpswede plant zu seinem 125. Geburtstag unter anderem drei Sonderausstellungen. Foto: Ingo Wagner
Worpswede plant zu seinem 125. Geburtstag unter anderem drei Sonderausstellungen. Foto: Ingo Wagner

Worpswede plant zu seinem 125. Geburtstag unter anderem drei Sonderausstellungen. Foto: Ingo Wagner

dpa

Worpswede plant zu seinem 125. Geburtstag unter anderem drei Sonderausstellungen. Foto: Ingo Wagner

Worpswede (dpa/tmn) - Worpswede gilt als das deutsche Künstlerdorf. 2014 feiert der Ort den 125. Geburtstag seiner Malerkolonie. Zum Jubiläum wird erstmals auch die Rolle der Worpsweder Künstler im Nationalsozialismus aufgearbeitet.

Das Künstlerdorf Worpswede feiert 2014 seinen 125. Geburtstag. Unter dem Motto «125 Jahre Gegenwart» plant der Museumsverbund drei Sonderausstellungen. «Zeitspeicher - Vier Häuser für die Kunst» bildet den Auftakt. Vom 9. Februar bis 27. April zeigen Barkenhoff, Große Kunstschau, Kunsthalle und Haus im Schluh Schätze aus ihren Depots. Schlüsselmomente im Spiegel der Zeitgeschichte visualisiert vom 11. Mai bis 14. September die Sommerausstellung «Mythos und Moderne». Dabei soll erstmals auch die Rolle der Worpsweder Künstler im Nationalsozialismus thematisiert werden. Worpswede als internationale Stipendiatenstätte steht ab 25. September im Mittelpunkt der Schau «Input/Output».

In Worpswede und Umgebung leben heute mehr als 100 Künstler und Kunsthandwerker. Am 1. August können sie sich beim Künstlerfest mit Kollegen aus anderen europäischen Künstlerorten austauschen. Am 24. und 25. Mai ist die Ortsmitte Schauplatz des «Landpartie-Fests» des NDR. Erwartet werden mehr als 100 Aussteller und Zehntausende Besucher.

Worpswede war jahrhundertelang ein ganz normales Bauerndorf in Niedersachsen. 1889 kamen die ersten Maler. Männer wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker oder Heinrich Vogeler machten den Flecken zur angesagten Künstlerkolonie.

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