Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Korallenbleiche führt in Thailand zu Einschränkungen für Tauchurlauber. Grund: Behörden wollen die Korallenbänke im Golf von Thailand und in der Andamanensee vor Umweltstress schützen.

Die Behörden des südostasiatischen Landes haben mehr als ein Dutzend beliebte Tauchplätze vorübergehend geschlossen. Darauf weist Thailands Tourismusamt in Frankfurt hin. Bei der Bleiche verlieren die Korallen zunächst ihre Farbe und sterben schließlich ab. In den geschlossenen Tauchrevieren seien jeweils bereits mehr als 80 Prozent der Korallen von dem Phänomen betroffen, teilt das Tourismusamt mit.

Einige der geschlossenen Gebiete liegen in Meeres-Nationalparks, die nur von wenigen europäischen Touristen besucht werden. Dazu zählt das Fremdenverkehrsamt Tauchspots in den Nationalparks Hat Chao Mai, Mu Ko Petra und Turatao. Andere jetzt gesperrte Tauchplätze seien dagegen von der Urlauberhochburg Phuket aus leicht erreichbar. Dazu zählen Stellen im Meeres-Nationalpark Mu Ko Phi Phi und in den Inselgruppen Surin und Similan, die beliebte Ausflugsziele sind.

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