Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer sich außerhalb des Euroraums befindet, sollte beim bargeldlosen Zahlen am besten bei der dort üblichen Währung bleiben. Das gilt auch für das Abheben am Geldautomaten. Umrechnen in Euro bedeutet meistens, dass es teurer wird.

Urlauber sollten sich in Ländern außerhalb des Euroraums am Geldautomaten den Betrag in der Landeswährung anzeigen lassen. An vielen Automaten in Ländern ohne den Euro können Reisende zwischen den Buttons «Währungsumrechnung in Euro» und «direkte Auszahlung» wählen. Ließen sich Kunden das Geld ohne Umrechnung in Euro auszahlen, kämen sie in der Regel günstiger davon, erläutert die Deutsche Bank.

Denn in dem Moment, in dem der Kunde sich zum Beispiel den Betrag an tschechischen Kronen, den er abheben will, in Euro anzeigen lässt, ist der Umrechnungskurs festgelegt. Das Problem: Den Kurs bestimmt dann nicht die Kartengesellschaft oder die Hausbank, sondern der Automatenbetreiber - und dabei kommt der Kunde nach Einschätzung der Deutschen Bank in der Regel schlechter weg.

Das gilt auch für das bargeldlose Bezahlen, zum Beispiel an der Tankstelle oder im Restaurant. Wähle der Urlauber die Option «Währungsumrechnung in Euro», zahle er in der Regel drauf, warnen die Experten von der Deutschen Bank. Den Kurs bestimme dann das Unternehmen, das die Abrechnung der elektronischen Zahlung übernimmt.

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