«Cleverle-Paket»: Urlauber im Hochschwarzwald können damit gratis mehr als 70 Attraktionen nutzen - darunter Elektroautos, Freizeitparks, Erlebnisbäder, Golfplätze und Bootstouren. Foto: Patrick Seeger
«Cleverle-Paket»: Urlauber im Hochschwarzwald können damit gratis mehr als 70 Attraktionen nutzen - darunter Elektroautos, Freizeitparks, Erlebnisbäder, Golfplätze und Bootstouren. Foto: Patrick Seeger

«Cleverle-Paket»: Urlauber im Hochschwarzwald können damit gratis mehr als 70 Attraktionen nutzen - darunter Elektroautos, Freizeitparks, Erlebnisbäder, Golfplätze und Bootstouren. Foto: Patrick Seeger

dpa

«Cleverle-Paket»: Urlauber im Hochschwarzwald können damit gratis mehr als 70 Attraktionen nutzen - darunter Elektroautos, Freizeitparks, Erlebnisbäder, Golfplätze und Bootstouren. Foto: Patrick Seeger

Hinterzarten (dpa) - Werbeprospekte reichen nicht mehr: Tourismusmanager im Hochschwarzwald haben den Urlaub zum Selberbasteln. Mit dem Bausatz lässt sich «die schönste Zeit des Jahres» spielerisch planen.

Zweieinhalb Jahre nach dem Start einer gemeinsamen All-Inclusive-Karte bieten die 13 Touristenorte im Hochschwarzwald ihren Gästen künftig Urlaub zum Selberbasteln. Zum Beginn der Sommersaison gehe das entsprechende Angebot auf den Markt, sagte der Geschäftsführer der Hochschwarzwald-Tourismus-Gesellschaft, Thorsten Rudolph, in Hinterzarten. Es sei deutschlandweit einmalig. Jeder Urlauber, der Ferien im Hochschwarzwald bei einem der beteiligten Betriebe buche, erhalte vor Reisebeginn einen Bausatz. Mit ihm könne er den Urlaub spielerisch planen. Für den Urlauber sei das Angebot kostenlos.

«Wir schnüren den Urlaubern ein Cleverle-Paket», sagte Rudolph. «Mit ihm beginnen die Ferien schon zuhause. Am heimischen Wohnzimmer- oder Küchentisch lässt sich der Urlaub vorab im Modell zusammenbasteln.» Der Urlauber wisse dann, was ihn erwarte und könne seien Aufenthalt besser planen.

Der Hochschwarzwald ist den Angaben zufolge eines der bekanntesten und beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland. Mit dem «Cleverle-Paket» betrete die Tourismusregion Neuland. Und reagiere auf das veränderte Verbraucherverhalten. «Wir machen unsere Angebote damit greifbar.» Texte und Bilder in Werbeprospekten oder im Internet alleine reichten vielen nicht mehr aus.

Das Angebot führe die im Dezember 2010 gestartete «Hochschwarzwald-Card» fort, sagte Rudolph. Sie ist den Angaben zufolge die größte Inklusiv-Gästekarte Deutschlands. «Und sie ist die deutschlandweit erste Karte, die nicht für eine Gemeinde, sondern für eine ganze Region gilt.»

Finanziert wird sie durch die örtlichen Übernachtungsanbieter. Der Urlauber, der in einem der mehr als 280 Betriebe übernachtet, erhält die Karte kostenlos. Er kann mit ihr gratis mehr als 70 Attraktionen nutzen, unter anderem Elektrofahrräder oder -autos, Freizeitparks und Erlebnisbäder, Golfplätze, Bootstouren auf Schwarzwaldseen sowie Stadtführungen. Hinzu kommt nun das Modellbau-Paket.

«Mit den neuen Cleverle-Paketen stärken wir die Hochschwarzwald-Card», sagte Rudolph. Das Konzept habe sich bewährt. Die Inklusiv-Karte habe ein Übernachtungsplus von mehr als acht Prozent pro Jahr verursacht. «Sie ist ein Alleinstellungsmerkmal und macht unsere Region bekannter.» Damit stärke sie die Position des Hochschwarzwald-Tourismus im schärfer werdenden internationalen Wettbewerb.

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