Wie das duftet!
Wie das duftet! Im Keukenhof sind Tulpen der Klassiker. In diesem Jahr blühen dort auch viele Sorten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Foto: NBTC

Wie das duftet! Im Keukenhof sind Tulpen der Klassiker. In diesem Jahr blühen dort auch viele Sorten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Foto: NBTC

dpa

Wie das duftet! Im Keukenhof sind Tulpen der Klassiker. In diesem Jahr blühen dort auch viele Sorten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Foto: NBTC

Köln (dpa/tmn) - Der Blumenpark Keukenhof widmet sich in diesem Jahr umfassend der Geschichte der Tulpenzucht. Vom 20. März bis zum 18. Mai sind dort unter anderem authentische Tulpensorten aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu sehen.

Der Keukenhof nimmt Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Denn in diesem Jahr führt die Große Schau durch die Tulpen-Geschichte. Das teilt das Niederländische Büro für Tourismus mit. Zu sehen ist dann unter anderem die «Black Parrot», eine Züchtung mit dunkelvioletten Blütenblättern, die an Papageienfedern erinnern.

Niederländische Händler entdeckten die Tulpe Mitte des 16. Jahrhunderts in den Gärten Konstantinopels, wo sie zu dieser Zeit bereits zu den Lieblingen der Sultane zählte. Importierte Exemplare lösten in der Heimat eine wahre Tulpen-Euphorie aus, zu deren Hochzeit seltene Zwiebeln begehrte Spekulationsobjekte waren.

Der Keukenhof in Lisse nahe Amsterdam ist in der Saison täglich zwischen 8.00 und 19.30 Uhr geöffnet.

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